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Die Nacht geht

Die Nacht geht, der Tag um die Ecke sieht. Es blitzt in alle Ritzen, erklimmt jeden noch so dunklen Ort. Erhellt das Dunkle mit seinem Schein, malt ein Lächeln in unser Gesicht. Ein neuer Tag beginnt, Gedanken hängen in der Luft, alte gedachte, neue hinzugekommen. So viele Möglichkeiten es gibt, jeden einzelnen Gedanken zu verfolgen, weiter auszuschmücken, sich dabei fallen zu lassen. Emotionen uns dabei berühren und führen, an einen fantastischen Ort, der nur unseres Innerstes zu beschreiben vermag. Gespickt mit all unseren Sinnen, über alle Spitzen hinweg, unser Körper an Bedeutung verliert, wir selbst in einem Gedankenmeer. Lassen uns treiben, nur noch die Gedanken bestehen, die immer mehr an Gewicht, nur noch eines zählt in diesen Moment. Wir selbst, alles andere macht keinen Sinn, der Frohsinn in uns davon lebt. Wie schön es ist, sich alles um uns dreht.

Eine Herausforderung besteht, seine Gedanken zu teilen, gemeinsam weiter zu träumen. Etwas zusammen zu schaffen, welche Facetten es auch berühren mag, welche Gefilde dabei auch jeder davon betreten mag. Zusammen erscheint vieles sehr leicht. Oft ist es ratsam, wenn beide zu einem Kompromiss bereit, gestärkt durch ihren Zusammenhalt. Wie ein Fels, Wasser und Wellen umfließend, nicht hindurch schwemmend, man sonst zu ertrinken beginnt. Kein Sturm, der einen bezwingt, zusammen mit den Wettern um einen herum eins. Eine Stärke, vor der niemand in Angst zu Boden neigt, es mehr der Respekt, zu der man gerne noch oben aufsieht. Sich wünscht, ein Teil davon zu sein. Eine Liebe, die vereint keine Hürden scheut, stark in die Zukunft tritt, es keine Wetter gibt, die diese Liebe entzweit. Wir gerüstet sind, bereit, mit Wonne das Leben zu erleben.

Werden die Gedanken wahr oder eben alles nur gedacht. Wartend auf die Nacht, die ihre Macht wieder für eine Zeit zurückerobern mag. Dem Tag als Konkurrent im Wege steht, in ewiger Zwietracht, dennoch jeder vom anderen lebt. Alleine sind sie nichts, gemeinsam stark. In Synergie einen Zyklus erschafft, der Ruhe und Leben schenkt.

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Starke Wogen

In Zeiten, in denen es dein Geschick verlangt, deinen Verstand fordert und es scheint, dass die Zeit ausgeht. In richtigen Situationen den richtigen Weg zu finden, Probleme zu lösen, sich aus allem mit Bravour herauszuwinden. In Zeiten in der die Prioritäten eng gestrickt sind, eng verwoben, oft kein Ende zu erkennen. Es starke Wogen bedarf, all das zu stemmen, in einem Intervall, der keine Fehler verzeiht. Es gilt, abzuwiegen, was in der Situation das Wichtigste ist. Für den Moment, der in seiner Entscheidung so viel an Gewicht trägt. Nichts vergessen bleibt, es die eigene Zukunft beachtlich trägt, sich das Leben verändern wird. Deine Entscheidung, die du fällst.

Nicht alles erfüllt werden kann, zumindest ist es ein Anfang, ein Schritt, der Wohlsein verspricht, es sich leichter leben lässt. Wo man in der Hinsicht selbst bleibt, steht auf einem anderen Blatt. In dem Moment, das richtige sein wird, darauf hören, was einem das Herz verspricht. Die Zeit vergeht und vieles danach viel deutlicher sein wird. Getroffene Entscheidungen sich nun auf das Leben erstrecken. Wunderwerk des Lebens, von einem Selbst geschaffen in all seinen Facetten, Errungenschaften und Spiegelung seiner selbst. Es spannend bleiben wird, das Leben weiter seinen Weg geht. Man selbst mitten im Leben steht, jeden Tag von Neuem beginnt. Ich freue mich drauf, starke Woge mein
Leben prägt.

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Kristallschwert

Die Klinge wurde einst geschmiedet, funkelnd schön, wenn man dich sieht, im Sonnenlicht. Dein Haupt sich in den Himmel streckt, einem Denkmal gleich. In alle Richtungen du scheinst, sich das Licht auf dir widerspiegelt. Im Eis feststeckend du verweilst, keiner kommt, der dir würdig erscheint. Dich in die weite Welt zu tragen, mit dem Glanze der auf dir scheint. Geschmiedet in eisiger Nacht. Im Mondenschein geboren, die Welt zum ersten Male erblickt. Immer mit der Frage in dich kehrend, ob du auf dieser Welt völlig alleine bist. Es niemanden anderes gibt, der dasselbe Schicksal trägt. Niemand da ist, der einen versteht. Es nichts auf dieser Welt gibt ohne Gegenstück, deine Suche beginnen wird, nach dem was dir fehlt.

Ein anderer Augenblick, ein weiteres Schwert die Nacht erblickt. In Feuern geschmiedet, Flammen peitschen wild umher. Kein Sonnenlicht ist zu sehen, vielmehr Schatten und Flammen, die dieses Meisterwerk umgebeben. Glühend schön in der Nacht, Wärme strahlend, Angst und Respekt nach außen tragen wird. Allmählich die Glut verblasst, tief in der Erde steckt. Kein Schmied zu sehen, geboren in dem Feuer der Leidenschaft. Viel Zeit vergeht, das Feuer erlischt. Die Klinge nun nicht mehr glühend rot, schwarz und kalt, keine Glut mehr zu sehen, ausgeblasst.

Gezeiten kommen und gehen, der Wind über die scharfen Klingen streift, sie dabei stimmen wird. Wie ein Gesang, der in die Weite fliegt. Der Wind eine Stimme in sich tragend, liebliche Klänge, die auf die Reise gehen. Auf der Suche nach ihrem Gegenstück, in der Hoffnung, dass es wahre Liebe gibt, das Feuer wieder inne herrscht, alles wieder zu glühen beginnt. Windwirbel, die sich finden, Klänge und Stimmen, die sich verbinden, zusammen eine Harmonie ergeben. Zwei Schwerter zueinanderfinden, das Eis zu schmelzen beginnt. Das Verbrannte sich löst, scheinbar für die Ewigkeit. Die Glut entfacht, der Kristall funkelnd schön. Wie schön, dass nun euer Leben beginnt, die Glut wieder glüht, welch wundervolle Leidenschaft.

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Herz an der Wand

Anschmiegsam ich deine Wärme spüre, es die Momente sind, in denen ich dir so nahe bin. Harmonie besteht, alles ist gut. Jedoch wenn der Tag erwacht, ist keine Liebe mehr zu sehen. Wieder verschwunden für eine Ewigkeit. Was ist das nur, was mich so fesselt an dir. Ist es die Liebe, die ich verspüre, wenn alles um uns herum in der Stille liegt. Wir für uns sind, nichts anderes mehr an Bedeutung gibt, außer unser Duett. So innig und rein, niemand da, dass unsere Intensität nachvollziehen vermag. Wie zwei Kinder deren Herzen nicht gekerbt, sondern offen. Ein Kichern, ein Wohlfühlen, die Gedanken sind frei. Nichts in dem Moment uns daran hindern kann, hindern wird. Das ist der Moment, der mir zeigt, wie wunderschön Liebe ist.

Eine Träne im Moment mein Gesicht schmückt, die Reinheit, die in Salze getragen, mich langsam verlassen wird. Trägt sie einen Teil von mir. Der Schmerz, der mich begleitet, alles ist nur ein Spiel der Leidenschaft, nichts davon ist echt. Wahres Gefühl und Vertrauen eine Seltenheit ist. Keiner legt mehr darauf Wert, viele nur auf ihren Vorteil bedacht. Es mich erschüttert, ein Teil von mir gehen wird. Zu offen getragen nach außen hin, ich gehöre nicht zu diesem Spiel. Jeder es für sich selbst entscheiden muss, zu wissen, was man will, wohin die Reise gehen soll.

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Bald ist Frühling

Vorbei die Tage an dem den Sonnenstrahlen die Freiheit verwehrt wird. Die Lust nach draußen zu gehen, nur vereinzelnd nach außen dringt. Die Sonnenstrahlen zu jagen, wieder ein fester Bestandteil von uns sein wird, nicht mehr in unseren Gefilden gefangen, viel mehr der Wunsch in uns herrscht. In die Freiheit zu gelangen, vom Wind gefangen, eine frische Priese in sich trägt. Eine weite Reise hinter sich gelegt, diese Freude zu tragen. Salz liegt in der Luft, angewärmt warmer Strahlen, die der Schönheit der Sonne entlockt.

Erinnerung sich verbreitet in unserem Selbst, das Gemüt geweckt, lang genug am Winterschlaf gezerrt. Das Lächeln fast verlernt, zu lange war das Wetter schlecht. Freude erwacht, in alle Poren dringt, offen für die Wärme ist, die uns wieder umgibt. Ein Lächeln im Gesicht, das Antlitz strahlt. Kraft sich in uns sammeln wird, getankt in warmer Leidenschaft. Sich erstreckt über unseren ganzen Körper. Lachen liegt in der Luft, die Menschen um mich herum beginnen wieder zu leben. Lange genug war alles verstummt, die Frohnatur in uns verborgen, geschützt in eigenem Heim. Alles war zu sehr gedämmt, keiner war dem Guten mehr so sehr nah.

Eine schöne Zeit sich entfalten wird, farbenfroh sich alles Zeigen wird. Knospen und Blumen sich der kalten Jahreszeit widersetzt, dem Frühtau zu trotz. Mit ganzem Stolz sich die Schönheit nach außen hin zeigen wird. In allen Farben, die uns glücklich stimmen. Nicht mehr in einem grauen Meer, indem das Leben in der Ferne erscheinen mag. Die Sicht ist frei, so viel Leben zu sehen. Es ist ein Spiel, in dem die Karten neu gemischt werden, allmählich das Grau verwischt. In immer mehr Schönheit, die uns umgibt.