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Sich wieder findend

Einen Streich spielen, in die Irre führen, von uns selbst davon ablenken. Wir selbst stehen im Kontrast unserer eigenen Projektion dessen, was uns berührt. Der Ausbruch, die Sehnsucht, die Freude, die uns zuteil wird. Liebe ist im Spiel, alles noch mehr verzerrt, es schwieriger wird, eine Illusion sich löst für die Ewigkeit. Ein Glaube bestehen muss, die Illusion fortführend am Leben halten wird. Sich verloren fühlen, auf der Suche, sich selbst wieder zu finden. Es so sehr berührt, auf einer Schneide stehend, Balance der Akt ist, der uns am Leben hält.

Winde um mich herum wehen, an Stärke gewinnen, die Balance ins Schwanken gerät. Nicht die Ruhe und die Sicherheit verlieren, die uns den Boden stärkt. Es nicht immer leicht ist, in dem Moment zu navigieren, wenn es den Anschein macht, dass die Welt um einen herum zusammenbricht. Gedanke um Gedanke, die positive Sicht immer siegen wird. Auch dieser mittlerweile Sturm verzieht, eine ruhige Fahrt einkehren wird. Feuer und Flamme, es wärmt, beschützt. Nicht darauf aufgepasst, es dich verbrennt, innerliche Asche bringt.

Finde deinen Weg, wieder zu dir selbst. Viele Stürme und Flammen überlebt, die dich so erfahren geschmiedet haben, auch jetzt wird überlebt und gar ein eigenes, großes Segel gespannt. Dass mit der Kraft des Windes, die Segel spannt. Dich wieder zu dir bringt, dich wieder findet.

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Beginne zu Tanzen

Das Wetter ist trüb, Regenwolken hängen am Himmelszelt, die Sicht ist eingeschränkt. Es ist kalt, eine komische Zeit im Moment. Höre ich jedoch meine innerliche Musik, die mir jeden Tag versüßt und mich im Regen tanzen lässt. Kein Wetter dafür zu schade ist, seinen eigenen Sonnenschein strahlen zu lassen, durch die Wolken hindurchzusehen. Ein Tag mit Freude beginnt. Ein schöner Klang in jedem von uns steckt, keine Melodie ist gleich, harmonisierend eine Reise beginnt. Es ist unsere eigene Zeit, die wir dafür verwenden, leben, unsere Gefühle in schöne Gefilde führen.

Die Lust zu erleben, dabei die Zeit so schnell verrinnt. In jedem von uns ein Komponist steckt, auf der Spur, deren Melodie man selbst schrieb. Takt für Takt, einen eigenen Rhythmus ergibt. Es so viele Musiker gibt, die deinen eigenen Klängen innerlich sehr nah. Vielleicht ergibt sich ein Duett, das im Ganzen, einzigartig ist. Es nur wichtig ist, nicht den Glauben zu verlieren, gar die eigene Melodie zu verstummen beginnt. Niemand mehr dich hören wird, dein Tanz alleine sein wird.

Beginne zu tanzen, auch wenn es zum Regnen beginnt. Kälte zurzeit herrscht, weite Blicke verwehrt. Es kein Falsch oder Richtig gibt. Viel mehr die eigene Entscheidung, die immer wieder in den Fokus tritt. Unser Leben formt und schönt. Überraschungen innehält, Verborgenes zutage bringt. In jedem von uns ein Talent steckt. Wie auch immer man es selbst nutzt, in welche Richtung es auch immer führen mag. Es ist deine Entscheidung, die dich dorthin führt. Wenn einem das bewusst ist, welche Möglichkeiten das erst entstehen lässt. Neuer Tanz, Lebensglück, tanze Schritt für Schritt.

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Die Gegenwart ist jetzt!

Liegt es in der Natur des Menschen, alles in einem Wunschdenken und in einer unbestimmten Zukunft zu betrachten? Es ist faszinierend, mit welcher Kraft sich auf alles in der Zukunft konzentriert wird. In völlige Vergessenheit gerät dabei das Jetzt, in dem wir leben. Warum liegt es nicht in unserer Vorstellungskraft zu sagen, ich bin bereits dies oder das, nein, vielmehr sind wir Künstler darin, uns selbst etwas vorzugaukeln. Nur wenn ich das Gefühl habe, keine eigne Identität zu besitzen, das Gefühl, als Akteur in einem Zirkus eine Hauptrolle zu übernehmen. Unbedeutend in einem großen Ganzen. Viel mehr liegt es doch an uns selbst, woran wir glauben, in welcher Illusion wir es anstreben in der Zukunft gesehen zu werden.

Ist der Gedanke denn so fremd, einen eigenen Blick zu entwickeln, was für uns das Beste ist. Wodurch wir uns tatsächlich glücklich fühlen, was uns inspiriert, begeistert und die Tiefen unserer Empfindungen erkunden lässt. Nicht den Fokus darauf zu legen, wie wir gesehen werden, was wir gerne sein möchten, ob es denn richtig ist, was wir uns wünschen. Menschen, die wir lieben, Träume, die in uns stecken, dass Leben, das in uns steckt. Glauben wir daran, dass alles in der Zukunft sich ändern wird? Ist es doch noch nur die eigene Feigheit, nicht das zu tun, woran man glaubt. Was einem das Herz wirklich bewegt.

Jeder Tag beginnt mit einem neuen kleinen Traum, den wir gut gehütet in uns hegen. Lieber Menschen bewundern, die den Mut in sich tragen, ihre Träume zu leben. Was ist der wahre Reichtum in Bezug auf das, was wir erleben. Das dicke Bündel Geld in der Tasche oder die Emotion, die uns niemals alleine sein lässt. Die ich nicht erwerben, sondern nur erleben kann. Genau dieser Moment zeichnet das Leben aus. Viele begreifen es viel zu spät, dann, wenn das Leben bereits vorbeigezogen ist. Kein Rabe mehr nach dir kräht. Darum nutze jetzt deine Zeit, sei das, was dein Herz innerlich schreit. Lebe Dein Leben, deinetwegen.

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Wieder hier

Tage im Fluge vergangen, viel vorgehabt, viel unternommen, Zeit vergessen, es kein Ende gab. Ideen sprühen gedanklich nur so umher, neue Ziele steckend, Projekte ich verwirklichen mag. Ideen und Gedanken, die mich erfreuen, motivieren zu mehr, Wundervolles schaffen werde. Neues Jahr nun gestartet ist, voller Erwartungen und Wünschen gespickt, es langsam immer wärmer wird. Der richtige Schnee aber noch fallen wird. Die Welt um uns herum hüllen wird, gar verzaubern, alles sinnlich und gemütlich erscheinen wird. Der Winter noch nicht gehen wird.

Jede Jahreszeit etwas Spezielles ist, besonders, wenn dazwischen ein neues Jahr beginnt. Getragen mit vielen Wünschen und Vorsätzen. Liebe und Glück sprühend, in einen neuen Abschnitt, ein weiteres Kapitel unseres Lebens beginnt. Ich wünsche mir, dass die Sonne scheint, auf meinem Wege, der nun ein wichtiger Teil ist, unseren Zielen entgegen, den Träumen nah. Jeden Tag etwas mehr, alles ist in uns drinnen. Es liegt an uns selbst, es zutage zu bringen, diese innerliche Kraft nach außen zu bringen. Den Tag zu erhellen, auf ganzer Linie, der sich auf unserem Wege erstrecken mag.

Neues Jahr beginnt, Glück es für jeden bringt, der sich nicht dagegen wehrt oder gar verschließen wird. Glück auf ganzer Linie zu empfangen. Selbst Signale zu setzen, andere nicht zu verletzen, sondern mit helfender Hand den Missmut und Trübsal in Luft auflösen wird. Einen ersten Schritt in das neue Jahr ist getan, fortan es unsere Zukunft bestimmten wird. Was wir in jedem Moment getan, es auf uns zurück kommen wird. Schöner Gedanke, der unser Gemüt in die Zukunft tragen wird.

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Die Welt nicht geht

Wir leben noch! Kein Schauer, der uns widerfährt, die Welt gefriert oder Trauer in uns kehrt. Unsere Zeitrechnung war wohl nicht wahr, kein Ende in Sicht, niemand sterben wird. Ist es Glück oder Liebe und Leidenschaft, die uns alle am Leben hält. Zu viele machen sich verrückt, den Gedanken in sich zu tragen, alles wäre nun vorbei, die Welt ist weg, für keinen mehr da. Doch stimmt das alles nicht. Wie schön es wäre auf dieser Welt, wenn alle mit ihrer ganzen Kraft an das Schöne und Gute glauben, andere glücklich machen, verzaubern, Gutes tun. Mit derselben Kraft, in der sie die Welt haben untergehen sehen.

Wie viel Liebe würde dabei entfacht, wenn alle auf dieser Welt von diesem Gedanken erfasst, andere glücklich zu sehen. In jedem Winkel würde gelacht und Freude verteilt, Frohsinn gesprüht über alle Kontinente hinweg. Ein großes Zusammensein, Bewusstsein darüber entfacht, dass wir alle Menschen sind. Die lieben, leben und alleine einsam sind. Liebe zu geben, einen Neubeginn zu wagen, Vorurteile und Gewalt verstummen lassen.

Sonne in die Herzen der Menschen zurückkehrt. Neue Hoffnung gebend, Neues gemeinsam erleben. Diesen Moment wünsche ich mir und das vom ganzen Herzen. An jedem von uns selbst es liegt, ein Teil davon zu sein, einen ersten Schritt zu gehen. Einer neuer Welt entgegen, in der wir alle glücklich miteinander sind.