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Schokoladen Vulkan

Die Wärme ist reguliert, der Stromkreis geschlossen. Die Energie erfüllt seinen Zweck und bringt das Opfer der Begierde zum Schmelzen. Alles mit anzusehen, wie die großen Brocken und Stücke sich niederlegen, sich der Hitze, die sie umgibt, hingeben, gar erlegen sind und der Stand in sich zusammenfällt. Alles wird eins und verschmilzt miteinander, die letzten Luftblasen drängen an die Oberfläche, doch bleibt das Schicksal nicht aus. Der gemeinsame Weg, der tief im Brunnen beginnt. In die Höhe hinaus und an runden Metallblättern herab. Ein köstliches Schauspiel beginnt, alles anschmiegsam läuft es warm und zart.

Es brodelt und blubbert ohne Pause, fließt unentwegt in Wallung gebracht. Bis es keine Höhe mehr gibt, es etwas kühler wird. Die Geschwindigkeit nimmt ab und die köstliche Schokolade rinnt langsam an den Blättern herab. Verlockend und schön, die Sünde in ihrer schönster Form. Leichte Wellen brechen herab, von Blatt zu Blatt bis hin zum Kern, bei dem alles begann. Das Schauspiel wiederholt sich und alles beginnt von vorne. Bis die Lust nicht mehr widerstehen kann und mit einem Happs im Mund ein Begehren sein Ende findet.

Der verlockende Augenblick, der Vulkan der Sünde, der Begierde und der Köstlichkeit. Die Erdbeeren, die frech in die Wellen gleiten, sich mit Zuckerkleidern zieren, lüsterne Lippen benetzen. Die Knospen des Geschmackes ein Feuerwerk beschwert. Glücksboten werden gesendet, machen sich breit im Gemüt, dessen der dem Genuss erlegen ist. Manchmal ist das Leben einfach eine Sünde wert. Hoch den Champagner und eine geschmückte Erdbeere verzehrt. Die Augen für diesen warmen Augenblick geschlossen, genossen bis über alle Spitzen hinweg.

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Augen in den Sand

Oder sind es doch die Füße am Strand, die wir lieber sehen. Der weite Blick auf das Meer und die freie Sicht. Den Cocktail in der Hand und beschallt von rhythmischer Reggae-Musik. Das Lauschen der Meereswellen, die ihren Ausklang am Uferrand finden, ihre weite Reise über das Meer beenden. Der weiße Sand, der über Kilometer verteilt, an den langen Ständen hinweg in das Meer eben und flach endet. Die Palmen, die in die Höhe ragen und etwas Schatten spenden für die Genießer, die darunter liegen. Die Seele entspannt, die Beine baumeln frei vor und zurück. Das Lachen erstreckt sich über das ganze Gesicht, der Sommer ist wunderschön.

Überall sind fröhliche und glückliche Menschen zu sehen, jeder wird ausnahmslos von der Sonne berührt. In den warmen Sonnenstrahlen gewogen, das leichte Gewand, das wie angegossen auf dem Leibe geschnitten ist. Doch ist es am einfachsten zu ertragen, wenn die Meeresbrise über die Insel weht. Unter dem Strohdach der Bar man ein wenig Schatten nimmt. Eine geköpfte Kokosnuss in der Hand, aus der nur ein Strohhalm ragt. Ein kühles, köstliches Getränk, das voller frischer Früchte und Leidenschaft steckt. Ein Genießertag auf ganzer Linie, alles ist frei und schön. Der Tag sollte nie zu Ende gehen.

Doch was hätte man dann verpasst, zu sehen, wie sich die Sonne dem Horizont neigt und die Farben sich verändern. Eine romantische Kulisse aufzieht und alle Ängste und Sorgen mit untergehen. Die Sonne ist nur noch halb zu sehen, mit intensiven roten Farben, wie ein Feuerball, der sich in das Meereswasser am Horizont legt. Das Kerzenflackern auf den Tisch rundet die Kulisse ab. Die Romantik streift durch die Luft, das Tanzbein wird geschwungen. Es ist ein gelungener Tag und eine unvergessliche Nacht, die bevorsteht.

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Schleierblick in die Ferne

Die Gedanken irren umher, spielen verrückt, liegen in der Nähe und doch sind sie fern. Alles ist im Überblick, nichts verbleibt, wie es ist, alles ist so real. Kein Weg, der nicht ausgeschmückt vor einem liegt, durchdacht, mit geschlossenen Augen bereits gelebt. Eine Reise in die Ferne steht an oder doch auf der Waage das Gewicht versetzt und neue eigene Gefilde angestrebt. Alles dreht sich im Kreise, die Gedanken spielen verrückt. Es sind die Entscheidungen, die ein Leben in eine Richtung hinlenken, es gibt hierbei kein zurück. Alles bleibt offen in diesem einen Augenblick, in dem die endgültige Entscheidung noch nicht gefällt ist.

Die Vergangenheit hat zu genüge gezeigt, wie schwer es fällt, darüber hinwegzusehen, zu ignorieren, was alles passiert ist in dieser Zeit. Der Käfig, der einen umgibt, das angepasste Leben, das man führt, die Freiheit, die einem genommen wird. Der eigene Blick sich verändert, das Spiegelbild der Seele ist und es immer tiefer in einen dringt. Bis zu dem Zeitpunkt, in dem das einst freie Raubtier seine Seele verliert und mit schleiernden Blick in der Ecke sitzt. Träge und müde, kein Jäger mehr, der mit Lebensfreude laut und weit in die Prärie schreit, sodass jeder weiß, der König ist wieder da. Man hat ihn vermisst, es gehört zum Leben einfach dazu.

Darum darf die Entscheidung nicht schwerer fallen, als man denkt, die Karten liegen gezinkt auf den Tisch, es nutzt auch kein Pokerblick. Alles liegt offensichtlich auf der Hand. Es gibt keinen Trumpf mehr zu ziehen, es ist das Mosaik, das sich endlich schließt. Das fehlende Puzzleteil, nach dem man so lange gesucht hat, um das eigene Bild zu vollenden. In die Zukunft zu blicken, in der die Freiheit steht, man wieder glücklich ist. Durch die Länder zieht und Kulturen sieht, es zu erkunden gilt. Sich mit der Welt zu drehen, die Segel mit dem Wind zu spannen.

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Bilder an der Wand

Pop Art nennt man diesen Stil, erhaben und edel an der Wand. Gesichter, die mit großen Locken und Lippenstift mich ansehen, der Blick ist scheinbar immer da. Geschwungener Pinselstrich, der in Perfektion über die Leinwand glitt. Feine Bögen, geschwungene Wogen, intensive Farben, es ist hypnotisierend dieser Moment. Üppiger proportioniert als ein Gemälde für jedermann, spricht nicht jeden an, es ist nur Liebe auf den ersten Blick. Ansonsten bleibt es außer Acht. Die Augen sehr ausdrucksstark, die Situation gefangen im Augenblick, festgehalten in Farbe und das mit der Kunst des Pinselstrichs.

Nur Ausschnitte sind zu sehen, transportieren jedoch tiefe Einblicke in das gezeichnete Leben, in die Situation die es zu sehen gilt. Der traurige Blick, das aufreizende Antlitz, der Körper, der nur halb bedeckt. Rundende Formen, satte Farben, ein Stil, der mir liegt. Hier war es Liebe auf den ersten Blick. Es ist wundervoll zu betrachten, hinzuschmachten, sich seine eigene Geschichte dazu zu denken. Wie waren der Moment und die Augenblicke, als dieses Kunstwerk entstand, aus dem Nichts geschöpft worden ist.

War es Fiktion, Eingebung oder eine reale Situation, ein Gedankenstreich, der tagsüber erblickt worden ist. Der Farbeimer, der neben einer weißen Leinwand steht. Der innerliche Drang der einen dazu bewegt, den Pinsel führt und solch ein wunderbares Kunstwerk entsteht. Wie auch immer es passiert, es ist schön anzusehen. Was wäre die Welt nur ohne Kunst, in bildhafter, geschriebener oder gedanklicher Form. Bestimmt farblos und trist. Schön, dass es so wunderbare Künstler gibt.

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Neue Farben

Wieder zurück nach längerer Zeit. Neue Farben aufgelegt, das gesamte Erscheinen sich weiter ändern wird. Vieles ist geplant, die Seite zeigt, dass nicht nur ein frisches Grün in der Zukunft auf der Seite liegt. Seid gespannt auf das Farbenfest, nichts bleibt, wie es ist. Alles ist veränderbar. Die neuen Farben sind gewählt, das sich dadurch entstehende Erscheinungsbild zeigen wird. Schon jetzt ist ein Blick darauf gewährt, nehmt Platz auf den Stuhl, der symbolisch in der Ecke steht. Es ist an der Zeit, etwas zu tun. Die Ziele weiter zu verfolgen und in gebundener Form aktiv zu sein. Die Vorbereitungen laufen, das Cover gibt es demnächst. Als besonders auf dieser Seite. Ihr seid die Ersten, die es nach mir sehen werden.

Ich bin schon auf die Reaktionen gespannt, es ist etwas Besonderes. Ein Abbild meines Selbst. Ziert es von nun an dieses Tor der textlichen Leidenschaft. Eine Tür in eine andere Welt, ein Einblick in die Emotionen, Gedanken und Gefühle. Der Welt, die einen umgibt, etwas genauer umschrieben und festgehalten. Frei auf Papier oder doch viel mehr in elektronischer Form. Festgehalten für die Ewigkeit, solange an den Zeilen Interesse besteht. Es Leser gibt, die auch in der Zukunft die Zunft huldigen. Sich den Worten hingeben, mit ihnen leben, gar verschmelzen in einen am Tage erlebten Traum.

Die Freude über das eigene Machwerk die Seiten dafür fast von alleine klebt. Die gebundener Gedanken für die Ewigkeit. Der Moment, in dem ich den ersten Band in den Händen halte, mit Stolz trage und darauf hoffe. Dass es viele weitere Leser gibt, die meine Texte verschlingen, sich hingeben und mit ihnen eine Verbundenheit spüren. Ich lasse es auf mich zukommen, werde es erleben. Alles begann mit einem kleinen Zettel in der Hand. Seitdem ist das Thema immer etwas an mir geblieben, ein Auftrag, eine Bestimmung, die ich von nun an zelebriere und mit meinem ganzen Bewusstsein lebe.