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Gedichte

Blätterrauschen

Sonnentanz im Blätterdickicht,
das Rauschen der Blätter ist wild,
die Winde streichen beständig,
schönes Blättergemenge,
der Herbst grüßt lieblich,
fächert durch die Baumkronen.

Das Farbenspiel der letzten Blätter,
froh tanzend in den Wipfeln hängend,
bis auch diese zu Boden fallen,
ein letzter Walzer im Rampenlicht,
im Sonnenlicht, schöner Tanz,
Farbenpracht im Kreise drehend.

Der Wind streicht unentwegt,
hindurch der Schönheiten,
ein letzter Anblick vor dem Fall,
das Farbenspiel, das sich legt,
schöner Herbsttag, wundervoll,
alles miteinander ist bewegt.

Das Rauschen der Blätter,
eines wilden Meeres gleich,
im Windgefecht hell bescheint,
so bunt die Wälder ringsherum,
einzigartig schön im Moment,
fallende Schönheiten zu sehen.

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Gedichte

Spüre Dich

Ein Wimpernschlag,
das Lied fällt weich,
wird sanft gefangen,
der Augenblick,
innerlich getragen.

Öffne die Augen,
suchender Blick,
strecke die Hand,
suche nach dir,
halte dich fest.

Alles ist gestimmt,
auf den Augenblick,
mit dir zusammen,
miteinander vereint,
schwelge mit dir.

Schweben dahin,
Zeit verfliegt,
nur eines zählt,
schöner Augenblick,
die Nähe zu dir.

Spüre dich sehr,
am ganzen Leibe,
ich verzehre dich,
Sinne beraubend,
bin gerne bei dir.

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Die Sonne im Gesicht

Noch einmal scheine hell und schön,
umwogen von der herrlichen Wärme,
das eigene Gemüt geborgen und wohl,
das Schmunzeln verteilt im Gesicht,
mein Herz blüht auf und verliert,
den liebevollen Gedanken an Dich,
mir wird es warm ums Herz.

Ziehe den Finger durch das Himmelsbild,
zeichne ein großes Herz und denke an dich,
es sind die Spätsommertage fürs Gemüt,
ein später Frühling, der innerlich blüht,
die Gedanken fliegen frei und wild umher,
auf der Reise zu dir, in Gedanken bei dir,
sehne mich leidenschaftlich nach dir.

Die frische Luft weht mir um das Gesicht,
der lauwarme Spätsommerwind ist fein,
weich streicht er an den Wangen entlang,
nur das gefühlte Glück ist, was zählt,
freue mich so sehr an diesem Tag,
dein Herz ein Stückchen weiter zu erklimmen,
auf den mir noch unbekannten Pfad.

Gedankliche Augenblicke festgehalten,
nicht nur für diesen Augenblick,
was wir daraus machen liegt auf der Hand,
eine nicht endende Geschichte im Jetzt,
getragen im Herzen für den Moment,
als persönlicher inniger Reisebegleiter,
der uns immer wieder zueinander führt.

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Der eine Gedanke

Federführend liegt er mir auf der Zunge,
will ihn herausschreien, dass ihn jeder hört,
die Welt soll erfahren, was ich denke,
was ich in meinem Inneren empfinde und fühle,
die Synergie, die ich verspüre am ganzen Leibe,
die Harmonie, die mich dabei umgibt,
der Zuckerguss anstatt der fettigen Sahne,
die zu schnell verfließen würde auf dem Dessert.

Es ist angerichtet für zwei, keiner bleibt alleine,
der Gedankenwind der uns täglich umweht,
die Blumen, die in unserem Inneren blühen,
frische Knospen, die in uns sprießen, den
Herzensrasen erklimmen, saftig und grün,
alles mit anfänglichem Liebeshunger getränkt,
das Spiel mit den Gefühlen, die einen berühren.

Die Jahreszeit spielt hierbei keine wirkliche Rolle,
es knistert auch bei klirrender Kälte, die uns umgibt,
warme Decken, die schützend und hüllend,
in die wir nah zusammen eingedreht sind,
die Eiskristalle die als Lichterketten fallen,
ins Antlitz unserer Gesichter, bis tief in die Nacht,
unser warmer Atem, sie zum Schmelzen zwingt.

Drücke dich noch einmal feste in meine Arme,
der Gedanke, der mich hierbei nicht loslässt,
ist die Harmonie, die ich in jeder Faser verspüre,
wenn ich die Zeit mit dir zusammen verbringe,
es noch so vieles zu erzählen, zu erfahren gibt.
Das ist der Gedanke, der mich jeden Tag bewegt,
mich nicht loslässt, ich würde es vermissen.

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Salzfrosch

Quakend in der Ecke sitzend,
große Klappe und triefend,
der Schleim, der dich schmückt,
alles aus deinem Mund ist feucht,
salbt eifrig die Ahnungslosen,
zieht sie in dein Lügengespann,
die klebrige Zunge wartet schon.

Das nächste Opfer angepeilt,
die lange Zunge schnalzt rasch,
trifft genau das nächste Opfer,
kein Entrinnen in dem Moment,
du ziehst auch diesen zu dir hin,
schleimst in voll, hältst ihn hin,
nahe zu deinem Gesicht.

Blenderworte fliegen wild umher,
erzählen die großen Geschichten,
keine Einzige ist davon wahr,
dabei bist du doch ein kleines Licht,
das keinen eigenen Schatten wirft,
im Rampenlicht der braven Naiven,
das Opferbecken in dem du fischt.

Auch dein Teich wird vertrocknen,
eines Tages, wenn deine Maske fällt,
die Wahrheit dein Antlitz trifft,
keine Ausrede mehr an Gewicht hat,
niemand, der deine Geschichten glaubt,
die Sonne kräftig ins Gesicht scheint,
dich zeigt, wie du wirklich bist.

Doch dann ist es für dich zu spät,
alleine, in deinem Teich der Lügen,
alle um dich herum sind gegangen,
keine Bühne mehr auf der du stehst,
genug gequakt mit großem Maul,
jetzt ist es nur noch Salz du Frosch,
das dich aus den Gedanken löst.