Fast wie in einem Märchen

die Gedanken, die mich umgeben, die in mir leben,
mich bewegen und zugleich regen, in diesen Moment,
in dem das Dasein an Gewicht verliert, mich trotzdem
berührt, dieser Moment, der mich umgibt.

Es mich entzückt, vor lauter Glück, doch ist es
überhaupt wahr, dieser Moment, der mich umgibt…
vielleicht bin ich nur ein Narr, und es ist nur in meinen
Träumen war, dieser Moment, den ich erlebe, mich er
berührt und in die Irre führt, dieser Moment, der mich
umgibt.

Ein Moment so kurz, von Bedeutung so an Gewicht,
es oft ein Leben prägt, dieser Moment, der mich umgibt…
vielleicht bin ich nur verliebt, weiß ich auch, was Liebe ist,
in diesen Moment, der mich umgibt.

Welch eine Faszination

Gibt es so etwas wirklich, dass man sich nicht kennt und sieht und trotzdem füreinander empfindet? Wie sehr ich mich auch verstecken, sogar verbergen mag, doch ist es da, ein Gefühl, was mich begleitet, mich umgibt, in mir herrscht, mich innerlich berührt, für etwas, was ich nicht kenne und sehen kann, bin ich denn blind oder muss ich die Augen schließen, um klarer zu sehen, für das, was mir bis jetzt verborgen.

Gedanken, die mich verraten, Gefühle, die ich empfinde, sie machen mir Angst und zugleich geben sie mir Kraft für das Ungewisse, Fremde, mir nicht bekannte, für all das, was mein Sein zu kristallisieren vermag. Gedämmt durch meine Umgebung, viele Wege führen durch sie hindurch, sie mich führen, verleiten und manipulieren tagtäglich und doch lasse ich es zu.

Sehen wir uns wieder

Mein tägliches Erleben ist gespickt mit den Gedanken, sie an dich zu verlieren, sie wohl wirklich verliere, du mir einst so nah und doch wirst du immer ferner, mein Bild trübt sich, ich sehe nicht mehr klar so fern, können sich meine Augen täuschen oder warst du nie da, für einen Moment, der so viel an Gewicht gehabt und doch verloren, von Bedeutung so nah, doch ist alles nicht wahr. Alles nur Schein, der mich trügt und dabei belügt, der mich täuscht und verwirrt, während er mit mir feilscht über etwas, was mir doch fremd, ins Ungewisse ich trat mit Prunk und Erwartungstracht, ich jedoch erwacht aus diesen Traum, der wie Schaum, sich löst und scheinbar verschwindet für die Ewigkeit.

Gefangen

Gefangen in mir selbst, mein Leben sich der Freiheit verwehrt, immer wieder kehrt die Gefangenschaft meiner selbst, Gefühle als Wert her der Gefangenschaft treu, ich die Einsamkeit bereue, sie doch Schwert dessen, das mich teilt, mich zerrt und dabei trügt, mit stumpfer Klinge, doch schneidet es tief, meine Seele inzwei, doch Gefangen eins, in mir selbst, suche nach der Freiheit meiner selbst, der Gefangenschaft zu entrinnen, gar zu überlisten, um zu überleben, in mir der Freiheit doch nah, Gefühle mich leiten, wunderbar auf der Suche nach dem Nah, das inzwei in dem Gefangen meiner selbst. Werde kämpfen meiner Freiheit, würdig Zug um Zug, erobern in mir selbst der Freiheit nah.

Welkes Blatt

Welkes Blatt sich deiner annimmt,
im Netzgespann umgarnt des Morgennebels,
dir ins Innere haucht, die Liebe, die es trägt, dieses welke
Blatt, einst gedient in voller Pracht, im Sonnenschein
reinem Herzens gelacht diese Blatt, das dir die Liebe
gebracht, den Anschein macht, warum dieses Blatt,
schenkt dir seine letzte Kraft, die es erworben im
Liebestanz, als du es küsstest, deiner Lippen zart
und nah voller Liebe und Pracht, du nur noch an die
Liebe gedacht, der Duft der Rosen, der in dir entfacht
dieses welke Blatt