Kategorien
Gedichte

Regenbogen

Wenn der Regen einen Bogen spannt, das Licht in seine Farben bricht. Dann ist der Moment in Sicht, in dem die Sonne und der Regen aufeinandertreffen. Auch als Hochzeit in mancher Gegend benannt, ein gern gesehenes Fest, das nicht an jedem Tag zu sehen ist. Viele Geschichten gibt es darüber zu erzählen, gar von Wesen ist die Rede, die in den Farben leben. Ein Naturschauspiel der besonderen Güte, niemand weiß, wo genau der Bogen beginnt, wo er endet, wer zu ihm findet.

Die Farben erstrecken sich vom Boden über den Himmel und wieder herab, wie gezeichnet mit einem eleganten Schwung und einem Pinsel in der Hand, der dabei alle Farben trägt. Oft ist der Hintergrund in einem blassen, dunklen grau, so sind die Farben und der Kontrast dabei gut zu sehen. Die Tropfen, die dabei fallen, in der Sonne spiegeln, tanzen will umher, nur so ist das Schauspiel auch vom weiten gut zu sehen.

Wer noch nie einen Regenbogen in seinem Leben entdeckte, dem fehlt diese Schönheit, die es gilt zu sehen, einmal dabei zu sein, es mit eigenen Augen zu sehen. Vielleicht entsteht dabei eine eigene Geschichte aus dem Hochzeitstanz im Regengewand. Dann wird man sich auch deine Geschichte erzählen, wenn das Schauspiel von Neuem beginnt und deine Farben zu sehen sind.

Kategorien
Gedichte

Über den Dächern

Das Wintergehege wird immer öfter verlassen, das Dasein verlegt sich in das Freie. Auf Terrassen und an den See. In den Einkaufsstraßen und Gassen, bei den schönen Cafés, in der Stadt. Es sind so viele Menschen auf den Straßen zu sehen, jeder trägt ein Lächeln im Gesicht. Das Gewand, das jeden Einzelnen schmückt, ist leicht getragen und zum Teil weht es im lauen Sommerwind. Die Natur zeigt sich von seiner schönsten Seite, alles wächst und gedeiht. Kräftige Farben im satten Grün und die Blumen scheinen in die Prärie in voller Farbentracht.

Alles so kunterbunt gemischt, der anfängliche Sommer schon bald in voller Blüte steht. Über den Dächern sind die Plätze im Sommer begehrt, erhascht man doch einen Blick über die Stadt. Es sich weit blicken lässt bis spät in die Nacht. Bei einem gemütlichen Beisammensein bis spät in die Nacht und der Tag geht, die Sonne untergeht. Die Wärme bleibt und langsam bricht die Nacht herein. Der eine oder andere hält noch ein Glas Wein, artikuliert sich mit Freunden über alle Themen hinweg. Die im Moment bewegen und interessant sind für einen selbst, das Interesse andere weckt, die Stimmung ist gut.

Wie schön doch der Sommer sein kann, man fühlt sich durch die Schönheit befreit. Die einen umgibt in einer wundervollen Sommernacht. Der Sonnenuntergang bleibt, für eine lange Zeit in unserem Herzen drin. Es ein besonderes Schauspiel ist, das uns immer wieder erfreut. Diese Abende machen das Leben zu dem, was es ist, eben lebenswert. Eines sollte man dabei niemals vergessen, die Dankbarkeit, das zu erleben mit Freunden im Sommer. Als Erinnerung für die Ewigkeit.

Kategorien
Gedichte

Luftschloss

Die Mauern sind gezogen, hoch hinauf in Richtung Himmel. Es scheint von Weitem, erstreckt sich weit in unserer Fantasie. Begehen sie immer wieder, beginnen zu träumen, ein erster Schritt ist getan, und wenn wir daran glauben, wird es wahr. Welches Aussehen es hat, liegt an uns selbst. Um so genauer wir es spüren und fühlen, desto weniger ist dieser Platz von uns entfernt. Der Glaube alleine daran wird es wohl nicht erreichen, es so wahrzunehmen, als wäre es bereits da. Es ist der Unterschied, wodurch sich Träume von der Realität unterscheiden.

Ein entscheidendes Signal in uns der Auslöser ist, wenn wir tatsächlich nicht mehr mit allem in Zweifel leben. Sondern viel mehr nur eines wissen, das es passiert. Gar schon mit dem Gefühl leben, als das bereits jetzt schon die Situation eingetreten ist. Ein interessanter Gedanke, der über die Zeit hinweg mitgeführt wird. Doch viele Gedanken sind in ihren Wünschen in der Zukunft begraben. Sätze, die wir bilden und beginnen mit „irgendwann …“. Genau so wird es auch passieren, die Schlösser werden immer Luft bleiben. Denn betrachtet man unseren Wunsch genau, steht dieser in der Zukunft und wird auch dort bleiben.

Wenn jeder Wunsch, den wir hegen in Erfüllung geht, was wird dann aus unserem Leben. Wann fangen wir an, uns selbst im Wege zu stehen. Daran nicht mehr zu glauben, dass das, was wir uns vornehmen, nicht in unserer Macht liegt. Und uns unmöglich erscheinen mag. Es ist an der Zeit, daran zu glauben, zu verstehen, dass alles möglich ist. Also lasset uns weitere Schlösser bauen, es spielt dabei keine Rolle, wie groß und schön sie sind.

Kategorien
Gedichte

Sahneblick

Die Sonne geht, der Abend bricht heran. Der Alltag schwindet für ein paar Stunden, die Nacht beginnt. Starten unseren Tanz unter dem heißen Wasser, das uns ins Reine bringen wird. Gesäubert und duftend frisch wird der Nacht, die Aufmerksamkeit geschenkt. Es ruft, wie jede Nacht, das andere Geschlecht, wenn man alleine ist. Herausgeputzt und erwartungsvoll stechen wir in die Nacht auf der Suche nach unserem Gegenstück. Der nette Flirt oder mehr, als gedacht, vielleicht der Partner für die Ewigkeit.

Geschmeidiger Blick wandert umher, der Sahneblick, zart und verlockend süß. Die beste Seite an uns steht im Rampenlicht in der Hoffnung, dass unser Pfauenkleid Begeisterung und Anklang findet. Alles glänzt so schön in der späten Nacht, die Details sind verdeckt, die Stimmung steigt. Viele Träume und Wünsche sind zu sehen, alles so greifbar nah. Niemand weiß, welch wahrer Gedanke tatsächlich in einem versteckt, hinter dem Glanze zu entdecken sind. Umso später die Zeit wird, desto klebriger wird der Blick, wenn niemand auf das Pfauenkostüm anspricht.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass sich vielleicht doch noch etwas ergibt, die eigenen Ansprüche sinken. Es sind halt doch nur Träume, die an einem vorbei schwinden. Der realistische Blick an diesem Abend zeigt, welche Möglichkeiten es wirklich gibt. Welches Lächeln man zuvor übersehen hat, die Frequenzen sind nun anders gestimmt. Ein Lächeln kommt zurück, das Selbstbewusstsein steigt, unser eigenes Glück macht sich in unserem Bewusstsein breit. Es ist verrückt, wie wichtig das uns ist, auf dem Markt begehrt zu sein, in der Hoffnung, dass uns das Richtige dabei begegnen wird.

Kategorien
Gedichte

Halte mich fest

Ein Schleichen durch rutschige Straßen, Rollsplitt liegt verteilt in allen Gassen. Überall lauert Gefahr, wenn wir nicht genau darauf achten, was uns als nächsten passieren wird. Nicht alles ist vorhersehbar, doch vieles lässt sich nicht leugnen, die Abgründe sind immer und überall da. Der dunkle Fleck, der sich niedersetzt, in der Seele wohnt, auf Erfolg bedacht. Wie viel wir selbst den einzelnen Situationen an Gewicht schenken, bleibt uns überlassen. Mit welchen Augen wir unsere angestrebten Weg sehen.

Liegt die Konzentration auf unseren Weg auf das, was für unsere Zukunft zielführend ist. Weit von den Gefahren weg. Die Möglichkeit eingeschränkt, unseren Fokus aus den Augen zu verlieren, weniger abgelenkt, von Dingen, die uns nur in die Irre führen können. Es besser ist, die viele Energie in die richtigen Bahnen zu leiten. Eine Richtung, die unseren wahren Betreben entspricht, dem Ziel entgegen, das uns auf Dauer erfüllt und glücklich macht.

Halte mich und andere daran fest, die Augen zu schließen, um manchmal klarer zu sehen. Sich der Herausforderung zu stellen und nicht verirrt falsche Wege zu gehen. Wobei es kein richtig oder falsch gibt, sondern vielmehr es unsere Handschrift ist, für die Entscheidung, die unseren eigenen Weg bestimmt. Alles hat seinen Hintergrund, wie schwer es wird, bestimmen wir selbst. Die Erkenntnis dazu sich erst zu einem späteren Zeitpunkt ergibt. Warum denken wir nicht von Anfang an daran, dass wir selbst es sind, die diesen Weg ebnen und zeichnen. Für unsere Zukunft, in der wir fortan leben werden.

Alles so einfach sein kann, wenn wir statt daran zu zweifeln an unsere Zukunft glauben. Wenn wir statt Probleme Lösungen sehen. Mit den Steinen im Weg Straßen bauen. Manchmal ist im Leben ein ungeahnter Wechsel die Befreiung, die uns selbst erfüllt. Man angekommen ist, die Suche ein Ende hat und uns zu unseren Zielen führt.