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Gedichte

Düne

Wellen aus Sand geformt, der Wind hat sie getragen, über das Land. An ihren Ort, an dem sie bestimmt. Niemals stehen bleibt, fortan in die Richtung geht, in der sie getragen durch das Land zieht. Jedes Sandkorn winzig und klein, alle zusammen, ob nah oder fern, ein endloses Meer an Sandkörnern ist. Gemeinsam fein zeichnen sie ein Kunstwerk in das Gefilde. Das sich über alle Grenzen hinweg, einzigartig in seinem Gebilde, zeichnet für den die Ewigkeit.

Viele Geschichten in sich birgt, viel auf seiner Reise gesehen, Stimmen von weit her getragen. Worte, die im Sande verlaufen, gar tief in das Sandmeer tauchen, verschwiegen und verstummen für die Ewigkeit. Die Zeit mag kommen, in der sie wieder frei, die Klänge gehen nicht verloren, befreuen sich erneut auf der Suche nach einem Gehör. Das den Anklang findet, aufgenommen wird, zum Herzen getragen, verstanden wird.

Lange in der Hitze gelegen, vom Wind an andere Orte getragen, bis der richtige Zeitpunkt sich offenbart. Der Freiheit entgegen, sich im Innersten labt, einer offenen Seele und dem Gespür, für die Offenheit. Ist man auch bereit für diese Offenheit, die in uns tiefe Wünsche löst, ein Verlangen regt, das tief in uns verborgen liegt. Kein Herrscher seiner Sinne ist, Geheimnisse versteckt, es ist an der Zeit, der Moment ist da, wir sind befreit.

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Gedichte

Geschmackliche Verführung

Die Temperaturen fallen immer mehr, es den Herbst verdrängt, gar in seine Schranken weißt. Es ist eine besondere Zeit, in der die geschmackliche Verführung ihr Gesicht zeigt, uns umgibt, mit jedem Schritt, der uns durch die Straßen zieht. An jeder Ecke eine Verlockung steht, uns in seinen Bann zieht, zuzugreifen, der Verlockung nicht zu widerstehen. Gewürze liegen in der Luft, kleine Nebel stehen über den Tassen hinweg. Gefüllt mit gegorenem Saft, angereichert mit lockenden Gewürzen, die einzeln bedacht, nicht so reizend sind. In Symbiose entfacht, unter Hitze stehend, rote Bäckchen bei den Leuten erbracht, ein Lächeln im Gesicht. Wärme innerlich entsteht.

Köstlichkeiten von nah und fern, an jeder Ecke stehen sie bereit. Dem Wunsch entgegen zum Verzehr, ihre Schönheit nur von kurzer Weile. Es munden soll, auf ganzer Ebene, Wohlsinn und Freude bringt. Zufriedenheit macht sich breit, ein Lächeln zaubern wird, die Verlockung siegt. Menschen kommen zusammen, gemeinsames Lachen, eingehüllt in dickem Gewand der Kälte entgegen. Für viele eine Zeit zum Verlieben, die Wärme in uns durch Worte nach außen dringt.

Verlocken wir nun selbst, preisen uns an. Ziehen andere in unseren Bann, suchend nach der Zweisamkeit, die dafür offen ist. Gemeinsam sich dieser Verlockung zu ergeben, gemeinsam Schönes zu erleben. Mit roten Bäckchen, warm gehüllt. Einen Lebkuchen mit der Liebsten geteilt, einen Schluck vom gegorenen Gebräu. Geschmacklich zu dieser Zeit, unvergesslich schön. Direkt eine neue Erinnerung in uns sein wird, dieser schöne Moment. Der Verlockung ergeben, geschmacklich verführt bis über beide Ohren hinweg.

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Frühling der Nacht

Nachtschwärmer streunen durch die Gassen, etwas trunken und mit einem schelmischen Lächeln im Gesicht. Immer noch auf der Jagt nach einem Geschlecht, einen Gegenpart für diesen Morgen, wofür man sich die ganze Nacht Mühe gab. Alle Tricks angewandt, sein verführerisches Netz warf, mit der Hoffnung im Hintergrund heute diesen Einen, diesen Großen, den einzigartigen Fang zu machen, der nach innerliche Liebe schreit. Was folgt, ist die ernüchternde Wahrheit oder doch der Fang, der das Leben verändern wird. Es ist faszinierend, mit welch Tatenkraft es immer wieder von Neuem beginnt, dieses festzustellen.

Nicht alle haben es geschafft, ihrem Ziel so nahe zu sein, ein Teil von zwei, nicht mehr alleine zu sein. Die Jagt von Neuem beginnt. Neuer Abend, neues Glück. Der Wunsch in der Nacht, seinen wahren Stern zu finden, in denselben Gefilden, in denen man immer ist. Kein Lachen im Tageslicht zu sehen, ohne Fassade und verschleierter Wahrheit, sondern seinem Gegenüber sein wahres Gesicht, das die eigene Seele zeigt, in einer wunderbaren Welt. Wenn wir dazu bereit, diesen Moment zu sehen, zu erleben und Gefühle zu zeigen, viel mehr es von uns selbst zeigt, als die Abendmaske, die man trägt, besonders dadurch wirken will, nicht zeigt, wer man wirklich ist.

Das wirklich Besondere an uns ist, wie wir wirklich sind. Einzigartig und jeder auf seine Art schön, es sicher einen gibt, der das Besondere an uns liebt und uns zu verstehen gibt, dass es für ihn nichts anderes gibt, als die Liebe, die man in sich trägt. Das wahre Antlitz, das man nach außen trägt, das Gesicht, das ein Lächeln in der Sonne trägt. Welch schöner Moment, schön dass es wahre Liebe gibt.

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Geduld

Nicht nur eine Tugend, ein Verlangen, das Disziplin und Zielstrebigkeit in sich trägt. Große Ziele miteinander vereint, weite Wege, die man bestreitet, im Reinem mit sich ist. Die Geduld es abverlangt, wahre Werte zu sehen, an seine Ziele glaubt, auch wenn sie in dem empfundenen Moment noch so fern. Seine Ziele zu erreichen, der wahre Wunsch in uns ist. Gehegt wird von uns selbst, unser starker Willen zeigen wird. Vereinte Kraft, die sich entfalten wird, wenn unsere Ziele ernsthaft und klar.

Geduld es abverlangt, in die Zukunft zu sehen, den Weg dorthin zu gehen, mit allem, was dazugehört. Es leichter ist, nicht diesen Weg zu gehen, verleiten lässt, andere Dinge zu sehen. Sich ablenken lässt, Ziele werden trüb, wenn die eigene Kraft nicht die Disziplin erbringt, die gefordert ist, Großes zu tun. Seinen Wünschen und Träumen naht, immer wieder einen Schritt auf der Leiter, deren Höhe wir bestimmt, Stufe für Stufe, deinen Weg bestimmt. Mit der Zielstrebigkeit und Geduld, mit Erfolg und Freude erreicht wird.

Gewöhnt man sich wirklich daran oder ist es ein Bann, den man eingeht, eine Herausforderung, die niemals steht und täglich begleitet, in die Irre führt. Mit Verführungen und Tollerei, vieles leicht, vergisst man dabei nur die Zeit, die vergeht, und von seinem Ziel immer mehr entfernt. Der Moment kommt, an dem man sich besinnt, wenn es dafür schon zu spät, was wäre gewesen wenn. Ich die Geduld gehabt, in mich vereint meine Ziele verfolgt, um glücklich zu sein. Jeder es selbst bestimmt, mit welcher Gewichtung er die Zukunft wiegt.

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Eisblume

Zu früh erwacht aus dem Wintertraum, verlockend die ersten Sonnenstrahlen, die dich aus dem Schlafe geweckt. Verlockend warm um dich herum, es noch keinen wahren Frühling scheint. Viel mehr eine Aussicht darauf, was dir bevorsteht. Es ist noch immer Winter um dich herum, funkelnder Schimmer dich umgibt, gebrochenes Licht sich spiegelt, in den frostig klaren Kristallen, in der sich die Sonne verirrt. Schöner Anblick um dich herum, alle Farben zu sehen, spiegelnder Glanz, der sich über alle Facetten hin erstreckt.

Du keinen Pelz trägst, der dich wärmt und hegt, vielmehr ein Glamourkostüm, das in die weite Welt hell erstrahlt mit seiner funkelnden Pracht. Sich dein Gewand nach außen zeigt, als schimmernde, leuchtende Sterne, ein Abendkleid, das du am Morgen trägst. Der Kälte um dich herum zum Trotz. Schönheit in dem Moment siegt, Kälte dir nicht diesen Auftritt vermiest. Dennoch zu früh erwacht aus deinem winterlichen Traum, der so lange Zeit an dir verweilt.