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Blickfang

Viele Momentaufnahmen, die wir in unser Bewusstsein aufnehmen, Blicke fangen, Gedanken dazu haben. Diese Augenblicke kurze Reisen sind, in denen wir träumen und verzückt sind. Erinnerungen in uns wach werden, neue schaffen. Immer wieder schön dieser Augenblick, der für einen Moment alles um uns herum vergessen lässt, was gerade passiert, nur dieser Moment zählt. Wie schön es wäre, in dieser Zeit die Gedanken zu teilen, in diesem Augenblick. Mit einem der uns nah, dasselbe sieht, gemeinsam die Gedanken teilt.

Sensibilität es bedarf, zudem einer inneren Kraft, die, mit unserem eigenen Willen gestärkt, die Freiheit genießt. Frei zu sein, diesen Blickfang wahrzunehmen, zu verinnerlichen, für diesen Fang sich gut zu fühlen. Mit seinen eigenen Erinnerungen zu teilen. Sich wieder zu finden, in einem Meer an Blicken, die umherschwirren. Keiner es planen kann, wann man selbst gefangen wird, was der Auslöser dafür ist. Sind wir nun auch ein Teil einer Erinnerung, eines Blickfangs, einer Emotion.

Wir werden es wohl selten erfahren, darum haltet die eigenen Fänge fest, wendet keinen Blick ab, wenn es darum geht, dass ihr gesehen werden wollt. Vielleicht ergibt sich daraus eine bleibende Leidenschaft, die kein Ende findet. Ein sehr schöner Moment, in dem ich diesen Gedanken gefangen habe, gefangen mit Worten, damit sie euch zuteil.

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Nicht jetzt

Wissen in sich zu tragen, talentiert zu sein, außergewöhnlich zu sein nach außen hin. Kreativität in sich tragend, nichts wird normal angesehen. Immer eine Idee, einen Blick, der die Situation in ein anderes Licht rückt. Faszinierend ist und dennoch der Preis die Einsamkeit ist. Niemand verstehen wird, der diese Gabe nicht besitzt. Oft man auf der Suche nach einem Ansprechpartner ist, dem diese Fähigkeit zu Teil sein wird. Ein Austausch für einen kurzen Augenblick, zu wissen, dass man nicht alleine ist, gar verrückt ist. Schraube es bedenklich zurück, die Suche danach erst zu Ende sein wird, wenn sich der Gegenpart offenbart.

Mit dieser Gabe es ein Leichtes ist, zu erkennen, was man sucht, wer sein Gegenüber ist. Kein Platz für Blender oder Menschen, die nicht in der Lage, wahre Worte zu lesen, zu spüren, um welche Geschichte es wirklich geht. Alle Worte zusammen ein Ziel in sich tragend, keiner der Worte unbedacht, geschickt gesetzt, den Verstand oft in die Irre geführt. Ein Labyrinth der Gemeinsamkeit, das viele Wege zeigt. Es klarer wird, um so mehr man liest. Die Überraschung ist garantiert, welch Meisterwerk sich entfalten wird, deren Größe bisher nicht abzusehen.

Alles existiert in einem Werk, das in sich kehrt, die Geschichte dreht. Ein neuer Schrieb sich ergibt, über alle Zeilen hinweg, der den Sinn erklärt. Faszinieren wird über alles hinweg, das Ende nicht zu sehen, einen Weg beschreibt, der die Wahrheit in sich trägt. Genial verborgen nicht jeder es sehen wird. Eine Reise beginnt, der Weg erschwert, wenn die Gabe nicht vorhanden ist, die wahren Worte zu sehen.

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Masken auf

Viele Spieler um uns herum, Masken auf, der Fasching beginnt. Keiner zeigt sein wahres Gesicht, hüllt sich hinter einem Schein. Nach außen zu glänzen, es in alle Richtungen scheint. Keiner zeigt seine wahren Gefühle, alles nur falscher Schein. Ein Glanz, der in Einsamkeit zu Hause sein wird. Spielen im Theaterstück des Lebens, nur mit Nebenrollen besetzt, keiner erkennt, wie wichtig es ist, wenn das Stück ohne Hauptrolle ist. Es wird gelacht, empfunden, doch ist alles nicht echt, verborgen liegt das wahre Wesen, so ist es eben.

Masken auf, alle spielen mit, ein Spiel ohne Sieger, dem Leben gezollt. Es scheinbar für viele keine Grenzen gibt. Ihren Schein zu bewahren, wenn es um das Spiel des Lebens geht. Augen lügen nicht, aus ihnen die Seele spricht, tief verborgen sie sich versteckt. Einsam, unsicher und verlassen. Nicht den Mut für sich entdeckt, die Tore zu öffnen, zu groß die Angst, dass sie sich verletzt. Aus Erfahrung geprägt, ein ganzes Stück fehlt, nicht unversehrt in die Zukunft geht.

Mauern schützen euch, selbst erbaut, Maske auf, niemand euch wirklich sieht. Eure Suche nach dem Glück erfolglos ist, niemand euch erkennt, ihr seid versteckt. Mittlerweile sind die eigenen Mauern so fest, das nichts nach außen dringt. Trauriger Augenblick, kein Ausweg in Sicht. Dabei ist alles doch so nah, wenn ihr es seht. Maske weg, euer wahres Gesicht, sich nun allen anderen zeigt. Jetzt seid ihr da und nicht versteckt, das Glück euch nun sehen kann und finden wird.

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Herbstmilch

Flocken irren umher, um Kampfes Willen zu überleben. Ihren Platz in der Weite zu finden, sich anzuschließen mit anderen zusammen. Großflächig ein Gebilde ergeben von weißer unschuldiger Pracht. Erstreckt über weite Felder, kein Gebiet davor sicher ist. Temperatur der einzige Gegner ist, sie zum Schmelzen bringt. Dahin fließen in das Erdreich zu ihrem Kreislauf zurück. Kristallene Gebilde, durch die Lüfte fliegen, die als Sterne vereint, in die Ferne getrieben. Eine lange Reise hinter sich, in der Kälte nur ein sichtbarer Stern.

Einst im Herbste verlaufen über eine blättrige Farbenpracht, langsam und zart wie Milch. Geschmeidig entlang, über jede Kante hinweg. Niemals in dem Moment daran gedacht, dass sich draus ein Stern ergibt. Deren Schönheit eisig ist, zugleich verletzlich ist, wenn es Wärme ausgesetzt ist. Die Schönheit eine Weile besteht, mit anderen zusammen ein schönes Bild ergibt. Keiner der Gemälde gleich, die mit fallenden Kristallen gezeichnet, und dem Wind streichend zart, sich das Gebilde nieder legt.

Es ist wunderschön anzusehen, wie das Gebilde entsteht, jeden Tag etwas verändert wird, lebt. Tief in uns drin es ähnlich ist und sich eines Tages das Leben fügt. Ein neuer Kreislauf beginnt. Träume sind zum Leben da, genießen wir die Zeit, die uns verbleibt, schöne Dinge zu sehen. Wenn dabei auch noch Liebe ist, es umso schöner ist.

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GuMo

Früh der Tag beginnt, um mich es noch dunkel ist. Die Nacht zieht allmählich von dannen, schwindet für den bevorstehenden Tag. Der Winter kündigt sich an, auf seine kalte und erbarmungslose Art, lässt mich spüren, wie sehr ich die Wärme mag. Das Jahr neigt sich seinem Ende, viel erlebt in der Zeit. Neue Ziele bestimmt, Revue passieren lassen, ob alles erreicht, was meinen Vorstellungen entsprach. Daraus gelernt, Verbesserungen für mich selbst gekürt. Ich freue mich darauf, dass das Erlernte seine Anwendung erfährt. Optimiert nun meine Vorhaben sind.

Besinnliche Zeit beginnt, leuchtende Gassen, volle Straßen, Menschen um mich herum auf der Suche sind. Für viele eine stressige Zeit beginnt, sich wünschend, alles richtig zu machen, niemanden zu vergessen, wenn der Moment in ihr Leben scheint, an dem alle traditionell vereint, um ein Lächeln haschend, im Gemütlichen sind. Nicht jeder von uns diesen Moment zelebriert, niemand an seiner Seite ist, die Liebe zu teilen. Die ihm zuteil sein wird. Es ist an der Zeit, dass das bewusst wird. Einen Schritt weiter zu gehen, sich zu öffnen für die Zweisamkeit.

Keiner dreht die Zeit zurück, in der Zukunft liegt die Liebe und das Glück. Dem Vertrauen voraus, alte Gedanken zu vergessen sind. Es ist in uns bestimmt, nicht alleine zu sein. An unserer Seite jemand ist, der Teil von uns ist. Dem wir jeden Tag ein Stückchen näher sind. Glück etwas Wundervolles ist, es ist für jeden greifbar nah, habt keine Angst, es ist genügend da.