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Gedichte

Modernde Nuancen

Starker Regen,
durch die Nacht,
in der Dunkelheit,
an Blättern herab,
zum Morgengrauen,
alles nass und satt.

Getränkt im Safte,
aufrichtend zur Sonne,
am Waldesrand sehend,
blitzend durch die Spitzen,
Dunst steigt in die Höhe,
es immer klarer wird.

Sonnenstrahlen gefangen,
in Regentropfen rund,
das Licht wohl gebrochen,
alle Farben zu sehen,
letzte Perlen schwinden,
nur noch satte Farben.

Das Erdreich bedeckt,
alte Blätter liegend,
mit dem Moos vereint,
verwitterter Geruch,
eine eigene Note hat,
nichts ist dergleichen.

Modernde Nuancen,
zahlreich dem Erdreich,
entsprangen und streifend,
durch die Wälder ziehend,
als schweifende Fahnen,
das Leben inne tragend.

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Gedichte

Nachempfunden

Kribbeln auf der Haut,
die Haare stehen aufrecht,
Gedanken schürend,
intensive Leidenschaft,
die geschehen war,
am ganzen Körper spürend.

Feucht und warm,
aneinander schmiegend,
den Atem dem Gegenüber,
spürend, am Halse entlang,
leicht in den Ohren betörend,
Hingabe und pure Lust.

Tief ineinandergeschlungen,
Haut an Haut aufliegend,
der Puls merkbar erhöht,
alles um einen herum,
keine Rolle mehr spielt,
Leidenschaft entfacht ist.

Körper sinnlich abgestimmt,
augenblicklicher Genuss,
harmonische Synergie,
jeder Bewegung sich findend,
Genuss beidseitig gewollt,
ins Detail ausgelebt.

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Gedichte

Aus der Zauber

Die Funken verblassen,
wahres Antlitz entdeckt,
weder Eleganz noch Stil,
das Muster sehr einfach,
gestrickt mit jeder Masche,
brav aneinandergereiht,
keine Lücke entdeckt.

Kein doppelter Boden,
niemand der ablenkt,
keine Spiegel, die lügen,
gar in die Irre führen,
der Glanz ist nicht echt,
als Fassade aufgetragen,
nichts ist dabei ist echt.

Augen lügen dabei nicht,
spiegeln sie die Seele wieder,
einfaches Landgewächs,
das zwischen den Rosen ragt,
als Unkraut nicht wirklich,
in tiefen Farben blüht,
den Blick in die Sonne wirft.

Jedoch, wenn man hinsieht,
bist du nur kleines Gestrüpp,
das ein Leben lang im Schatten,
der saftigen Rosen steht,
der Zauber im Moment,
nur das wahre Gesicht,
ist der Weg, der dich blühen lässt.

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Gedichte

Liegend schön

Mondschein bedeckt,
Schulter entlang,
milchig und samt,
völlig entspannt,
keine Ängste tragend,
wohlig und sorgenfrei.

Tief in der Nacht,
die Wolken ziehen,
streichen entlang,
Wischgebilde in Grau,
Figuren inne tragend,
Theaterspiel der Nacht.

Formschöne Augenlider,
als Wogen geschwungen,
aufnehmend den Bogen,
des Mondscheins gleich,
stilvolle Kunst der Nacht,
formschön getragen.

Edlem Porzellan gleich,
zerbrechlich und rein,
makellos nur halb bedeckt,
im strahlenden Weiß,
als einsame Perle,
die in der Nacht erwacht.

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Frühlingstag

Textmelodien auf und ab,
Nachtschwärmer galant,
schöne Worte umgarnt,
Leidenschaft ausgedrückt,
inspirierend geschaffen,
für die Ewigkeit gedacht.

Die Sonne scheint schön,
erhellt den Frühlingstag,
Gefühle und Gedanken,
sie fliegen wild umher,
umkreisen die Menschen,
die in der Sonne stehen.

Innige Blicke sich treffen,
der Reiz der Liebenden,
Frühlingsliebe schwebt,
wild und zügellos umher,
umgarnt die Unwissenden,
zieht sie in ihren Bann.

Zeit ist gekommen,
die Knospen sprießen,
alles entfaltet sich,
streckt die nach außen,
Farben zeigen sich,
Frühlingserwachen.