Farbenpracht sich nieder lässt, getragen den Sommer in voller Pracht, entgegenlacht dem letzten Schein, dabei lacht und tanzt, zu Boden fällt. Den Sommer lang, gezeichnet keines Blattes gleich, vieler Farben facettenreich, es besonders scheint, sich dabei dreht, Fall zu Boden keines gleich. Es sich dem Ende neigt, fallende Pracht, entgegen der Sonne, voller Stolz erschwert, mit Leichtigkeit nun schwebt, schöner Sommer, der nun weicht in seiner Farbentracht, die Opfer verlangt, Schönheit gebracht. Sinnlicher Moment deiner Schönheit Tribut, in Wärme gehüllt du nun fällst dem Boden hin, Gemeinschaft gelebt der Schönheit willen, Tribut gezollt dem Ende hin. Farbenpracht sich nun verzerrt, zum Welken hin, vergessen, nicht mehr bemerkt.
Kategorie: Gedichte
Eine Reise für zwei
Emotionen bewusst empfunden, vieles gewusst,
unbewusst war vieles nie da, innerlicher Frust,
eine Reise für zwei deren Ziel unbestimmt, sie
fasziniert und dennoch das Ziel nicht klar, diese
Reise für zwei.
Sich die Wahrheit verborgen in ihr spiegelt, deren
Klarheit nicht bewusst, hat das jemand gewusst,
bei der Reise für zwei deren Ziel so unscheinbar.
Freude uns umschlingt, die Luft zum Atmen nimmt,
das Bewusstsein trübt auf einer Reise für zwei,
geblendet der Wahrheit fern, dabei um Atem ringt.
Unscheinbares Ziel immer klarer in uns selbst,
viel empfunden und doch nichts gespürt, lag es
an der Luft die fehlt, oder deren Ziel das unbestimmt.
Die Reise sich teilt in zwei, deren Weg viel klarer
wirkt, auf ein unbestimmtes Ziel, deren Weg nicht
mehr zusammen führt.
Später Frühling
Später Frühling in mich kehrt, fasziniert vom sinnlichen Duft
der keiner Note entspricht, beflügelt, erheitert und Gedanken
treibend. Ich es innerlich begehrt diesen Frühling, der spät in
mich kehrt.
Ich keiner Blüte gleich in einem Meer an bunter Pracht und
Verlockung, vielmehr es innerlich entfacht die Freude und
Schönheit, die nach außen hin lacht, für einen besonderen
Moment an den ich gedacht, später Frühling, der in mich kehrt.
Das Leben ist wie ein Wirbelsturm im Antlitz der Sonne,
trotz des starken Wirbels herrscht eine Macht, die das
Leben macht zur Wonne.
Das Leben ist wie ein Spiel mit Lebenseinsatz, doch des
großen Einsatzes ist irgendwann ein Spiel zu Ende, sogar
wenn man mit dem Leben spielt.
Das Leben ist Freude und Schmerz zugleich, obwohl man
die Freude spürt, ist der Schmerz nicht vorbei, Freude lässt
uns freuen, doch der Schmerz begleitet uns bis zum
gelebten Leben.
Greifbare Nähe,
doch ist sie fern,
ich es verspüre,
und doch es mir enthält,
die greifbare Nähe,
die ich verspüre,
am eigenen Leib sogar Verstand,
das Enthaltene, was mir fern,
mich es trügt die greifbare Nähe,
die mich unentwegt treibt,
in die Ferne greifbare Nähe,
die mich entzückt,
zugleich macht verrückt,
Verstand mein Dasein,
das, was ich will,
die Nähe, die so greifbar scheint.