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Gedichte

Parade

Großes steht bevor, Menschen aller Art stehen für ihre Rechte ein. Die Gesellschaft ist vor Ort, aus allen Sparten des Lebens. Es wieder einmal an der Zeit, bunt auf der Straße zu stehen, der Parade hinterherzuziehen. Ein jährliches Vergnügen, das allesamt miteinander vereint. Es ist die Zeit, in der die Paradiesvögel auf die Straße gehen. Für ihre Rechte kämpfen, in der Menschheit als akzeptiert zu gelten. Jeder hat das Recht, in seiner Art frei zu sein, ein Teil des Lebens eben.

Wie leicht man doch in Schubladen fällt, die von uns allen aufgezogen werden. In einem endlosen Regal des Lebens stehend. Keiner ist davon befreit, ohne mit Vorurteilen selbst eine Schublade zu ziehen, in die Menschen fallen. Akzeptanz ist ein erster Weg, den es einzuschlagen gilt. Solange niemand im Schatten der anderen steht, gar zu Schaden kommt. Die Farben, die dabei für Frieden stehen, sagen oft mehr als Hunderte Worte.

Es gilt, die Toleranz zu verstehen, selbst mit bunten Farben bei dieser Parade zu stehen. Farbe zu bekennen, dass es auch andere Menschen gibt. Die ihr Leben anders gestalten, genauso fröhlich und traurig sind, dieselben Ängste und Gefühle begleiten, weil wir alle Menschen sind. Ich freue mich über die Vielzahl an Kuriositäten, den Künstlern, den Nationalitäten. Menschen, die sich mit Musik vereinen. Das Leben bereichern und unvergesslich in unserer Erinnerung und Zukunft stehen.

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Gedichte

Traumfänger

Die Augen werden schwer, es war ein anstrengender Tag. Revue passieren die Eindrücke, der Tag nun geht. Das Wolkenzelt zieht sich zu, die Erde dreht sich, vielen Menschen gehen zur Ruh. Es ist die Zeit, in der die Nacht beginnt, gemütlich liegend und entspannt, der Nacht entgegen. Die Lichter gehen aus, Ruhe in mich kehrt. Mein Körper lässt sich fallen, die Gedanken kreisen um mich herum. Die Traumwelt hat offene Tore, bittet mich herein.

In die Traumwelt hineinspaziert, alles anders ist, als es mir bekannt. Dennoch ein Gefühl auslöst, dass man zu Hause ist, alles wirkt auf mich vertraut. Nicht alles ist auf Anhieb klar zu sehen, es einen schleiernden Eindruck bei mir hinterlässt, die empfundene Gefühle jedoch sind sehr intensiv. Gebunden in die Szenerie, die ich in dem Moment erlebe. Vieles ohne Worte passiert, die Gedanken sind hier die Sprache.

Faszinierend, wozu man in der Lage ist, welch Fantasie zu tragen kommt, wenn wir freien Lauf in uns spüren, das Unterbewusstsein seinen Freigang hat. Es ist, als wenn es keine Regeln gibt, alles läuft in dem einen Moment, Eindrücke und Emotionen die Reisebegleiter sind. So vieles gibt es zu sehen, ein Traum jagt den anderen, ob ich selbst ein Traumfänger bin? Genieße meine Träume, spiele ich immer eine wichtige Rolle darin.

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Gemeinsames Dasein

Wenn man nur noch zusammenlebt und gemeinsam einsam ist. Wenn die Routine einen verschlingt, der Alltag an der Macht ist. Das Besondere vergessen wird, was einen einst zusammengeführt hat. Dann ist es an der Zeit, wenn es dafür noch nicht zu spät ist, sich zu besinnen. An diese Momente, die über so eine lange Zeit verbinden. Zueinander führen, das Vertrauen in der Hand, als höchstes Gut. Es ist die Konstellation, die diese eine Bindung einzigartig werden lässt. Zu oft vergisst man dieses Gut, erinnert sich zu wenig, erlebt, was einem fehlt, wenn es nicht mehr in der Nähe ist.

Soviel miteinander erlebt, jede Berührung, jeder Blick, das Innerste auch unbewusst berührt. Alles trägt dazu bei für diese feuerlose Glut, die gemeinsam geschmiedet, ein wundervolles Kunstwerk ist. Eine Legierung, die bisher unbekannt war, Faszination mit jedem Atemzug. Fesselnde Blicke, es kaum möglich ist wegzusehen. Selbst wenn die Augen geschlossen sind. Ist der Halt allgegenwärtig, gefühlt empfunden und wunderbar.

Es ist so wichtig, sich die Zeit zu nehmen, füreinander zu sorgen. Sich jeden Tag auf das neue zu Lieben. Dass die Glut nicht an Hitze verliert. Sondern ein ständiges Lodern entfacht. Auch Regen oder Wind, zu keinem Erlöschen der Glut führt. Im Gegenteil, es ist der Beweis, dass der Kern von Innen glüht. Alles andere nur an der Außenseite spürt, wie intensiv doch diese Glut ist. Wenn man es über eine lange Zeit mit Freude und Liebe schafft, gemeinsam füreinander da zu sein.

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Gebunden

Die Worte, die dem Geiste entsprungen, sprudelnde Gedanken, frei von allen Blockaden. Zu Schrift getragen, festgehalten für die Ewigkeit. Gebunden gehen sie nicht mehr verloren und verteilen sich über die Generationen hinweg. Es ist der Beginn der Unsterblichkeit. Menschen bewegt, Emotionen werden geboren in dem Moment, als die Worte gelesen wurden und sich mit den eigenen Gedanken vereinten. Eine Symbiose entsteht, gepflegt in der Fantasie, geschmückt und gespickt mit den eigenen Erlebnissen, die nun zum Teil geworden sind. Lebendige Worte, die nun fortan weitergetragen, im Kopfe verstanden sind.

Fasziniert von dieser Gegebenheit, dass die Worte, die geboren, von nun an weiterleben, nicht vergessen sind. Eigene Gedanken gebären, sich verstärken, Vergessenes zum Vorschein bringt. Das Spiel mit den Worten, deren Gedanken ihr zu Hause sind. Einmal verfasst, gedacht, sie von nun an leben. Sich verändern und reifer werden. Es ist dss, was alle miteinander verbindet, die Bindung, deren Worte wir an Gewicht schenken. In neue Richtungen gehen, Blicke auf den Weg verschenken. Andere und uns selbst huldigen. Es ist der Moment des Einklangs und der Zufriedenheit.

Die Worte, die von nun an gebunden sind, nicht mehr in ihrer Art alleine. Begleiter vieler, die dafür offen sind. Die Gedankenwelt bereichernd, erweiternd mit dem eigenen Sinn. Sich austauschen, die Fantasien erleben, mit ihrem Wesen leben und zelebrieren. Sie mit anderen teilen, sich vereinen und die Welt bereichern. Diese Momente sind die der Freiheit, auch wenn der Startschuss dazu gebunden ist, einst gedanklich verfasst, in Worte gehüllt. Die Worte und Gedanken sind frei, in jedem von uns gehegt, bis der richtige Moment zutage kommt.

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Gelächter falscher Schein

Ein freundliches Grinsen, ein zuvorkommendes Lachen im Gesicht. Die Augen eine andere verborgene Wahrheit spricht. Es schwebt wie Nebel am Morgen über die Gipfel hinweg, schleichend kalt liegt es in der Luft. Nichts ist zu der Stunde klar zu sehen. Kälte in sich trägt und Schleier zieht, alles wird verwischt vom klaren Blick auf das Feld. Nur Gelächter sind zu hören. Alles falscher Schein, der über die Lande zieht, als wäre es schön.

Wie Spitzbuben sehen sie aus, in Heimlichkeiten verstrickt. Grinsen im Gesicht, nicht jeder hat das Wissen, worum es sich dreht. Alles ist geplant und in trockenen Tüchern. Eingepackt und für den Wechsel bereit. Neue Wege bestreiten, heißt nun die Priorität, es ist endlich soweit. Den gehegten Platz zu verlassen, sorglos zu verschwinden. Sicher wartet schon der Nächste auf diese Gelegenheit, sich unter neuem Namen zu beweisen.

Jeder ist auf sich selbst bedacht, kümmert sich um den zukünftigen Willen, dem sein Geleit ihn nun verzaubern wird. Die Energien fließen erneut, verteilen sich weit in der neuen besseren Welt, die man sich erhofft. Es leichter ist, alles hinter sich zu lassen, als gemeinsam aufzubauen, Vertrauen zu schaffen. Es ist wohl an der Zeit, die Uhren neu zu stellen, eine neue Zeitrechnung beginnt.