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Gedichte

Seitenblicke

Die Zeit rinnt entlang,
die Blicke wandern,
digitale schöne Welt,
eigener Knecht,
die Sinne unentwegt,
alles wohl harmlos ist,
die Gedanken real.

Das Kino in mir,
Hauptrolle gewinnt,
mehr als Loge zuteil,
es fortan besteht,
schwierig es ist,
die Planken zuzulassen.
nur ein massives Brett.

Gefangener meiner Selbst,
nur ein Spielchen ist,
der Einsatz unentwegt,
die Familie intensiv lebt,
Statist ich vollends bin,
macht das Sinn,
schöne fremde Welt.

Dennoch sticht es,
der Gedanke mich quält,
ein Teil von mir bricht,
immer erneut das Spiel,
alles ist legitim,
dem Kindeswohl,
was auch sonst,
im realen Geschehen.

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Schlaflos

Das Licht ist aus,
im Kopf ist es hell,
heller als mir lieb,
Gedanken aktiv,
Schatten in mir,
Schlaf raubend,
der Morgen naht.

Helden Mond,
der Finsternis,
alles inszeniert,
Theaterstück,
die Bühne steht,
Akteure gesucht,
der Spot ist an.

Fortan liegender,
Gedankengang,
befreit losgelöst,
Liebkosungen,
keiner Berührung,
umherschweifend,
nah genug ab jetzt.

Sternenhimmel,
verdeckt gelegt,
gehüllt die Nacht,
Gedanken wach,
eigene Sterne,
inne tragend,
funkelnd schön.

Wolkenschleier,
der Funken Dieb,
leuchtender Schein,
ins Innere blickt,
strahlender Tag,
nach außen dringt,
schon sehr bald.

Licht erscheint,
strahlend schön,
im vollen Glanz,
Seele spiegelnd,
nach außen hin,
Schleier schwindet,
über alles hinweg.

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Zauberblick

Leichtes Zittern am Körper,
der Duft liegt noch in der Luft,
Pheromone überall verteilt,
anschmiegend wollüstig schön,
der Hingabe und Aufrichtigkeit,
gedämmtes Licht scheint,
nur leicht durch den Raum.

Blick der Seelen füreinander,
lustvoll und innig fordernd,
berührend für den Moment,
über alle Ebenen hinweg,
berührend ohne sich zu fassen,
streichzart wohlig auf der Haut,
erneut der Blick in die Zeit.

Stehengeblieben für den Blick,
gefesselt und lieb gefangen,
im Dunklen der braunen Iris,
in den liebevollen Honigtopf,
verführerischer Sog begonnen,
im Treibsand der Romanze,
bis zum Kopfe feste steckt.

Noch sind die Gedanken frei,
fliegen umso schöner in der Zeit,
die scheinbar im Fluge vergeht,
intensiver Intervall an Emotion,
mehr als eine Faszination,
daran labend, intensiv und frei,
des Lebens nötige Elixier.

Geruch liegt noch in der Luft,
die Wangen gesund und rot,
Entspannung macht sich breit,
über den ganzen Körper verteilt,
es ist die spürbare Freiheit,
die man am besten zu zweit,
miteinander würdevoll teilt.

Erneut ein intensiver Blick,
keiner weiteren Worte bedarf,
es ist das reizende Geschick,
sich der Hingabe zu offenbaren,
verletzlich und bestimmend,
fordernd gebend, federleicht,
für diesen Zauber im Blick.

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Geschultert

Prickelnd in Gedanken zu erfahren,
die Last auf dem Herzen tragend,
geschultert in die Zukunft getragen,
Worte der Liebe fehl am Platze sind,
sie ergeben auch keinen wahren Sinn,
wenn man sich selbst nicht lieben kann.

Genussmoment, der nichts ändern wird,
wahrliche Entscheidung, im Raume steht,
ist das ein Leben, das man führen will,
eingespannt in einem Garn, das zeigt,
wie schön es ist das funkelnde Kleid,
das man leidenschaftlich inne trägt.

Vielleicht ist es einfach nur etwas Zeit,
die vergehen muss, bereit zu sein,
wenn der gekürte, seltene Moment,
im Raume der Menschlichkeit steht,
wildes Unterfangen der Zweisamkeit,
dicker Strick, der sich um einen legt.

Oder ist es nur verschwendete Zeit,
die man so intensiv in eine Schale legt,
deren Gegengewicht unsichtbar ist,
deren wahrlichen Preis man nicht kennt,
nicht zu wissen, ob eine Chance besteht,
es nicht zu versuchen, ist kein Weg.

Möchte mit jedem Gedanken daran glauben,
es in jeder Faser meines Seins erspüren,
wahrhaftig wissen, wo meine Heimat ist,
die vertrauensvoll und innen berührend,
in der Zukunft meiner Liebe feststeht,
meine Reise ein glückliches Ende findet.

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Zwillinge

Kein Augenblick vergeht,
indem du nicht unentwegt,
mein Dasein bestimmst,
meine Gedanken fortan,
ständig bemüht sind,
dich wahrlich zu finden,
entdecken meiner Selbst.

Bedeutungslos alles ist,
scheinbar für den Moment,
die Liebe die unentwegt,
zum Blühen beginnt,
einfacher es ständig ist,
sich zu verstecken,
in sich selbst fortan.

Niemand der dich sieht,
gar richtig entdeckt,
gewohnt einsam ist,
leicht zu kontrollieren,
man es richtig vermag,
das gewohnte man mag,
niemand nahe erscheint.

Kümmerling der Nacht,
Gefühle brav versteckt,
niemand dich entdeckt,
ein genialer Schachzug,
fortan dein Leben prägt,
das was du gerne willst,
dein Weg das du lebst.

Ich schließe damit ab,
zu viel ist passiert,
gedachte Werte es sind,
die kein Gewicht fortan,
für die Ewigkeit bestimmt,
alles Schein und Rauch,
schade der Moment.

Für die Ewigkeit bestimmt,
sich scheinbar löst,
was ist nur wirklich passiert,
was ist der wahrliche Grund,
das alles was man erlebt,
aus den festen Fugen gerät.

Alles nur ein reizvolles Spiel,
Grenzen intensiv erfahren,
ein nettes Zusammenspiel,
vergessen und erfahren,
der Moment so wundervoll,
der Liebe nicht zugewiesen,
ins Vergessen geraten.

Ein tiefer Schlag ins Gemächt,
ein wahres Gefühl bereit,
als hätte ich es geahnt,
verblendet von der Realität,
Zugzwang fürs Gemüt,
der Realität selten fern,
nicht unversehrt bleibt.

Ziehe von dannen,
edelmütig und fein,
es war mehr als fein,
nicht zwingen kann,
das Glück vor dir,
zu verstehen gilt,
du nicht begreifst.