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Gedichte

Finger gereicht

Die Sinne geschärft,
Zeit alleine genutzt,
das alles was hinweg,
die Sinne geraubt,
klarer gesehen wird,
es ist an der Zeit.

Die Segel zu streichen,
mit dem letzten Wind,
elegant zu gehen,
den Hafen erreichen,
in dem die Wasser,
harmonisch stehen.

Der gereichte Finger,
alleine nicht reicht,
sich daran festzuhalten,
jedem Sturm zum Trotz,
über alle Gezeiten,
Kraft dafür nicht reicht.

Alles mit Liebe versucht,
keinen Anklang findet,
Stimme verstummt,
wieder zu sich findend,
deren Melodie Klang,
nicht ins Innere findet.

Das Wasser ist trüb,
es verliert an Glanz,
keine Sonne mehr,
die sich darin spiegelt,
der schöne Lichtertanz,
sich nicht mehr findet.

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Badewannen Blues

Das Sonnenlicht weicht,
Musik raunt durch das Bad,
der Badeschaum entweicht,
Abend in der Einsamkeit,
der ganze Körper spürbar,
aufgewärmt im lauen Licht,
das nasse Buch in der Hand,
es tropft etwas vor sich hin.

Kein Kerzenlicht zur Hand,
die Blicke wandern umher,
in die einsame Leere im Bad,
niemand, der in der Nähe ist,
nach meiner Hand greift,
für mich da zu sein scheint,
wenn man es fühlen vermag,
mit Liebe spürbar und zart.

Badeschaum in der Hand,
farbenfroh und wunderschön,
ein leichter Hauch von mir,
und die Träume schweben,
für einen kleinen Moment,
die sich elegant schwebend,
entspannt zur Ruhe legend,
letztendlich lösen werden.

Zu viel an Bedeutung,
die Träume und Wünsche,
die täglich in einem Leben,
es ist wohl zu viel verlangt,
und nicht mehr als Schaum,
getragen für einen Moment,
in der befeuchteten Hand,
die Wärme spendend ist.

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Taktvoll kräftig

Die Augen im Moment leer,
Gedanken toben wie verrückt,
alles dreht sich stetig im Kreis,
das Herz pocht unentwegt,
Blut schießt durch alle Adern,
fließend im Körper entlang.

Taktvoll in einer Rhythmik,
individuell und keinem gleich,
der Takt, der als Augenschlag,
verborgen in der Brust verweilt,
geschützt liegend im Korb,
der uns nach außen schützt.

Harmonischer Herzschlag,
Leben unaufhörlich gebend,
das Leben, in dem wir stehen,
gedanklich geschürt, bewegt,
die Geschwindigkeit fortan,
unseren Rhythmus bestimmt.

Abgeschirmt von Zeit zu Zeit,
taktvoller Einklang von zwei,
Rhythmus gemeinsam findend,
für eine unbestimmte Zeit,
aneinander fortan schlagend,
im Einklang zueinander findend.

Aufeinander innig abgestimmt,
die Kraft von zwei starken Herzen,
miteinander das Leben reizen,
bereitgelegt für eine lange Zeit,
Abenteuer gilt es zu erleben,
gemeinsam taktvoll zu bestreiten.

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Federkleid verblüht

Erfrischend der Balsam,
bis in die Tiefe eindringt,
sich eng ans Herz schmiegt,
in wohliger Liebe getränkt,
Gedanken fallen leise,
spielen fortan wild umher.

Wohliger Duft am Halse,
tief in die Nase eindringt,
wohliger, einzigartiger Geruch,
betörend die Sinne raubend,
Erinnerung erneut entflammt,
Hitze, keiner Flammen gleich.

Gemüt in Wallung regend,
der Verstand ist fokussiert,
betört ist alles in Regung,
die Gefühle zirkulieren,
drehen sich ständig im Kreis,
kein Ausweg ist zu sehen.

Die Akzeptanz ist der Weg,
das Besondere ist es wert,
erfahren, was das Leben ist,
die Perspektive unbestimmt,
das Federkleid, das man trägt,
allmählich verlässlich verblüht.

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Honigsüß

Bilder gefangen,
Luft geschnappt,
Blicke gesammelt,
für die Ewigkeit,
Erinnerung bestückt.

Gedanken gezählt,
wahrlich reisend,
lieblich umhergeirrt,
alles umherkreisend,
der Moment zählt.

Zierliches Lächeln,
die Lippen benetzt,
schelmisches Grinsen,
die Stimmung hebt,
tief blicken lässt.

Befreit von allem,
in diesem Augenblick,
die Süße, die lockt,
am Honigtopf sitzt,
Verlockung garantiert.

Frucht der Versuchung,
lieblich eingesetzt,
die Lippen gespitzt,
verführerisch geblickt,
in Szene gesetzt.

Verbotene Frucht,
so lieblich und rein,
dunkler Seelenblick,
bleibt oft ungesehen,
tief verborgen in dir.

Komme, dich befreien,
aus dem Koma ziehen,
dein Leben beginnt,
die Augen geöffnet,
nach vorne sehen.