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Gedichte

Die Bohne

Gemahlene Bohne, dein Aroma entflieht, einst in gerösteter Schale, duftend fein. In einer Mühle gerädert, dein Aroma nun frei. Betörst durch deinen Duft, nimmst den ganzen Raum für dich ein. Lockst um dich herum, lädst zum Trinken ein. Durch die Nase steigt ein wohliger Geruch, Gedanken frei, auf die Reise man sich begibt, an einem warmen Ort, in der du gereift, für diesen Augenblick, in der dein Aroma entflieht, du alle um dich herum in deinen Bann ziehst.

Geschickt du in die Nase steigst, verführst und uns für einen Moment unsere Sinne raubst. Warm in der Hand, auf den Genuss gespannt. Erster Schluck auf der Zunge zergeht, schmiegsam gleitend über das Gebiet, das uns spüren lässt, welches Aroma in dir steckt. Tief in uns dringt, von innen wärmt und dabei puscht. Wieder mit etwas mehr Kraft, mehr wach für den Tag.

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Einzigartig

Lausche den Klängen der Musik, spüre jede Note in meinem Gemüt. Regt es mich auf ganzer Linie, auf und ab, getragen in eine weite Ferne, die mir fremd, so fern, ferner als mir lieb. Auf eine Reise führt, in der Musik, die Melodie in alle Richtungen schickt. Doch ist nichts zu sehen, Klänge, die in mich drängen, die Melodie ihren Weg in mir sucht, in das innerste meines Selbst. Erinnerungen liefert, neue Gedanken schürt, emotional geladen, meine Sinne berührt. Badend in Hingabe, eine versteckte Liebe zeigt, triumphiert in ganzer Pracht, über alle Sinne hinweg, diese Melodie.

Eine wundervolle Art der Liebe ist, der man sich hingibt, fallen lässt. Eindringlicher Moment unsere Sinne raubt, auf eine erfrischende Art, die mein Leben vermag, durchaus in vollen Zügen zu genießen. Bis in alle Spitzen hinweg, eine wundervolle Reise ich antritt. Ein Karussell der Gefühle, viel in mir bewegt, diese Melodie, die meine Sinne betört. Reise gerne, mit den Gefühlen im Gepäck, es dienet mir nicht als Last. Befreit es mich, verzaubert mich, setzt vieles in mir frei, schön, dass es diese Melodie gibt. Eine Liebe, die auf ihre Weise einzigartig ist.

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Vorherrschaft

Der Augenblick, alles ändert sich, völlig neue Perspektive zu sehen. Alles neu in dem Augenschein, mein Leben blüht. Für einen Sommer spät, genügend Wärme spendend für die kalte Zeit, wenn der Sommer geht, letzte Strahlen versiegen, um die Schlacht der Vorherrschaft, zu der Jahreszeit. Bäume ihr Blätterkleid verlieren, machen sich frei für ein neues Kleid. Den Frühling als nahbares Ziel, auch der Winter vergeht.

Freue mich auf ein neues Kleid, Antlitz voller Glanz strahlen wird, im Tanze der Leidenschaft um die Vorherrschaft auf dem Feld der Liebe, Emotionen gebracht. Vieles erregt, erdacht, die Zukunft spürend, ein Moment, der sich als wahr ergibt. Wonne stimmt mein Gemüt, ich nun das Positive erblickt, fokussiert und bestückt, mit Erinnerungen als Gepäck. Genügend Proviant, dankbar ich bin.

Viel gegeben, viel bewegt. Meine Liebe, die lebt, Freude und Geborgenheit schenkt, verändern wird, neuer Augenschein den Weg bestimmen wird, einem Moment, in dem ich frei. Bereit, in die Zeit zu gehen, in der die Freude siegt. Gebe viel, bleibe still, vielmehr ein Künstler ohne Rampenlicht, die Zukunft schmiedend, spielend leicht, alles ändern wird.

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Halloween

Verstecktes Gesicht, Fassade euch allen das Fürchten lehren wird, voller Feuer brennender Lust, wahre Gefühle in den Gesichtern der Menschen zu sehen. Tick, tack, länger dauert es nicht, die Angst im Gesicht, Fassade fällt, nun der Mensch hinter der Fassade zu sehen ist. Gruselige Gestalt, Hüllen gefallen, nur nicht nach außen hin, aufblitzender Augenschein die Seele zeigt. Faszinierend den Moment zu sehen, etwas Besonderes ist, tick tack.

Der Mondschein erhellt die restliche Nacht, viele Gestalten ziehen umher, finstern durch die Nacht. Auf Beute aus, sonst setzt es Saures. Finstere Gestalten erhellt im Mondeslicht, nur auf Ihre Beute erpicht, in der finsteren Nacht. Gruseliges Lachen raunt durch die Nacht. Masken ziehen umher, schmücken die Nacht, ziehen um die Fassaden, erschrecken in der Nacht. Halloween ist angesagt. Tick, tack, Süßes oder Saures.

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Sternenklar

Schwarze Nacht, kalt und klar, Sterne am Himmel, viele Lichter zu sehen. Leichter Wind mein Gesicht streicht, mein Atem sichtbar nur kurz zu sehen. Blicke wandern in das Schwarze Meer, leuchtende Ufer und viele Inseln zu sehen. Beginne zu wandern in mir selbst, ein Leuchten in mein Auge springt, eines Diamanten Funkelns gleich. Frohsinn meine Gedanken führt.

Es immer klarer wird, erhellt durch den Mondenschein in der Nacht. Einer malerischen Kulisse gleich, keine Akteure zu sehen, nur ein Lichtermeer in der weiten Ferne. Hell es scheint, der Mond zum Greifen nah. Es immer kühler wird, mich innerliche Zufriedenheit erklimmt, meine Sinne stimmt für eine schöne Erinnerung, ich sie in die Ewigkeit bring. Auf Abruf bereit, mit Frohsinn ich daran denken werde, wenn mein Blick in die Ferne schwindet.

Keine Landschaft zu sehen, viel mehr ein Gemälde unserer Fantasie. Gedanken die Pinsel führen, das Himmelszelt als Leinwand dient. Farben sind nicht vonnöten, der Gedanke zählt. Das Bild sich malt von allein, es kein Ende findet und sich in die Weite trägt. Es lebt und dabei verändert, ein Zauber ohne Farben, geführte Gedanken, sternenklar.