Aussichtslos

Bade in salzenden Tränen,
verliere meinen Verstand,
sitze in einer völligen Leere,
nichts macht mehr Sinn,
weite Leere übermannt,
mein ganzes Gemüt.

Habe dich letztendlich,
verloren auf meine Reise,
nun kein Teil mehr von mir,
unsere Seelen, die geboren,
füreinander bestimmt,
getrennt für immer fortan.

Habe den Kampf verloren,
zu schwach das Gute in dir,
wir es gemeinsam tragen,
kein Hindernis war zu schwer,
gemeinsam waren wir stark,
kindlich und albern zugleich.

Werde dich fortan in mir tragen,
als tiefen Schmerz gezeichnet,
Narben in der Zukunft tragend,
es dafür keine Heilung mehr gibt,
meine Liebe für andere versiegt,
Lebensglück mir nicht mehr Teil.

Rosalie

Bezauberndes Antlitz,
strahlendes Lächeln,
Poesie inne tragend,
Elegant sich bewegend,
neue Gefilde im Herzen,
angetan schöner Worte.

Anschmiegsam bindend,
leuchtend schöne Augen,
verborgen die Liebe trägt,
verzaubernd tief gefangen,
gezeichnet eines Gemäldes,
schillernde, frohe Farben.

Fliegend tiefe Gedanken,
schöner Moment gefangen,
inspirierend für den Moment,
von zarter Hand getragen,
bleibend schön im Jetzt,
fortan im Herzen getragen.

Anikosia

Weine nur nicht der Freude,
nah du mir von Anfang bist,
sehne mich nach der Nähe,
Herzen, feurig lieb angefacht,
Begegnung zweier Stärken,
sensibel, merkbar schön,
Tage vergehen, Flocken wehen,
sehe ins klare Himmelszelt.

Sterne leuchtend klar und rein,
Lichter innerer Flammen,
Begegnung handzahm rein,
schwelge bei dem Gedanken,
in deinem Herzen zu sein,
begleitend, ehrlich und rein,
Begegnung voller Schrein.

Die innere Furcht inne hält,
ohne Schutz als Nachtgestalt,
gerüstet nur mit einem Herzen,
groß und rein, offen getragen,
weder Fassade und noch Boden,
innerlich gefangen in mir,
der Befreiung nah und fern.

Atme jeden Gedanken auf,
das Leben Schönheit zeigt,
beflügelt sanftes Gemüt,
Stärke nach außen tragend,
Begegnung deiner Seele,
offen, fröhlich empfangen,
Schleier dich umhüllt.

Sehe dein wohliges Gemüt,
versteckt hinter allen Fassaden,
herzliche Augen direkt gefangen,
will deine Sonne sein und Wind,
liebliches, direktes Unterfangen,
getrieben durch uns selbst,
spüre dein Wesen Tag und Nacht.

Streiflicht

Lichter im Blick,
Gewand getragen,
sehe deine Pracht,
nach außen getragen,
spüre dein Wesen,
tief schlummernd,
hinter deinen Augen,
bei deinem Herzen,
zum Greifen nah.

Lippen wohl geformt,
herzliches Lachen,
schützend entfacht,
schön unaufhaltsam,
dem Sinnlichen hin,
schönes Unterfangen,
unbändig einladend,
Fantasie spielt verrückt,
kurzer Moment, wie schön.

Drachenkleid

Gespannter Bogen eines Amors,
ziel strebend mit scharfer Spitze,
doch trage ich einen dicken Panzer,
Schuppenkleid eines Drachen gleich,
keine Stelle ist am Körper frei,
nichts durchdringt das starke Kleid.

Unentwegt lodernde innere Feuer,
Rest der Flammen, die einst brannten,
Feuergefecht emotionaler Tyrannen,
im Zwiespalt der starken Gestalten,
auf Augenhöhe mit einem Spiegel,
nicht das eigene Antlitz anzeigend.

Brechende Spitzen Amors Pfeile,
zerschellend am Drachenkleid,
Schuppenpanzer geschmiedet,
deren Natur in Feuer geboren,
sich keiner Liaison hingebend,
zu wertvoll sein Fabelwesen ist.