Kategorien
Gedichte

Ich bin dein Elixier

Ein Teil von dir zu sein, die Gefühle und Erlebnisse teilend. Miteinander lachend, wütend und manchmal schreiend. Die Liebe zu verspüren, die eine Zusammenkunft zusammenhält. Der gemeinsame Weg mit all seinen Inspirationen, lachend durch sie hindurch, binden, verschweißend zueinander findend. Ein spezielles Elixier, das auf dich abgestimmt als täglicher Bedarf eingenommen wird. Es dafür sorgt, dass du glücklich bist. Der Stoff, aus dem die Leidenschaft besteht. Sich tief in dich legt, als Glücksbote der Zufriedenheit.

Es wird manchmal unterschätzt, wie wichtig dieser Botenstoff ist. In unserem körperlichen Haushalt lebt, die Ordnung schafft, die Unsicherheit vertreibt. Die Geborgenheit in dir konstruiert, gleich einem Architekten, der, aus dem Bauch heraus handelnd, dir deine Wünsche erfüllen wird. Dir ein zu Hause zu errichten, in dem du dich wohlfühlst, es deinen Vorstellungen entspricht. Soviel an Energie gibt, mit der du lebst, sie als alltäglich ansiehst. Es immer wieder durch Momente als Tagesblick an die Oberfläche schafft.

Als Bestätigung, das dir im Unterbewusstsein völlig klar erscheint, die grenzenlose Liebe. Aus dem die Träume gemacht sind, die dein Leben zeichnen, dich das sehr glücklich stimmt. Es ist schön, dich glücklich zu sehen, auch wenn immer wieder kleine Sorgen deinen frohen Blick verzerren. Die Wahrheit trüben wollen, dich in die Irre führen. Es aber Tag für Tag immer klarer wird. Wir sind füreinander da, auch wenn wir uns nicht sehen. Wir sind ein Teil von uns selbst.

Kategorien
Gedichte

Wenn der Mond scheint

Der Tag vorbei, die Helligkeit geht. Die Nacht macht sich langsam breit, erschließt ihr Hoheitsgebiet. Verdrängt alles, was in Farben in der Sonne scheint. Nimmt allem die Farbe, alles leuchtet in Grau. Vom Mondlicht erhellt, alles anders erscheint. Ein düsterer Charakter schwebt durch die Stadt, vieles im Verborgenen liegt. Das schwache Licht nicht in alle Ecken scheint. Ein großer weißer Mond, wachend über die Stadt, ein neues Gesicht verleiht. In den Straßen und Gassen ist eine Ruhe eingekehrt. Nur einzelne Gestalten, die das Stadtbild zieren. Durch die Gegend streifen, auf zu ihren eigenen Gefilden.

Wenn für die Nacht die Sonne weicht, die Stadt sich verändert, farblich alles dem anderen gleicht. Die Unterschiede sind nur in ihren Schatten und Konturen zu sehen. Das majestätische Gebilde zeichnet sich. Eine Stadt, die jetzt im Dunklen liegt. Nur wenig Licht fällt auf sie herab. Die Geschöpfe der Nacht, die zum Leben erweckt. Auf Beutezug, der ihnen das Leben erhält. Eine andere Welt ist es, wenn der Mond scheint. Viele Geheimnisse in sich versteckt. Räuber und Jäger gehen in die Schlacht, Opfer werden verzehrt.

So viele Geschichten, die man gehört, über die Magie der Nacht. Der Thron besetzt durch die weiße Pracht, die ihren Tribut von ihren Untertanen der Nacht fordernd in den Mittelpunkt stellt. Es ist die Zeit, in der die Fantasien entstehen, getrieben durch uns selbst. Zum Teil wurden sie erzählt. Den Rest übernimmt unser Verstand, der uns hin und wieder in die Irre führt. Der Himmel zeigt die tiefschwarzen Wolken, die ineinander verkeilt. Das Himmelszelt hüllen, nichts ist mehr außer seiner Herrschaft zu sehen.

Nicht alles so düster ist, wie es den Eindruck macht. An einem kleinen See, der nur vom Mondlicht erhellt, die Romantik entfachen wird. Mit Blick in die Nacht, wenn der Himmel klar und ein Sternenzelt den Himmel ziert. Es ist in diesem Moment wunderschön anzusehen. Wenn der Mond scheint, es viele wunderbare Momente gibt.

Kategorien
Gedichte

Punkte in Schwarz

Lackierter Panzer, den du trägst, die Schwingen versteckt. Schnell wie ein Blitz sie zur Verfügung stehen, dich in die Lüfte heben. Betrachtet es eine runde Sache ist, schillernder Glanz, der deinen Panzer nach außen zeigt. Leicht zu erkennen du bist, mit deinem farbenfrohen Kleid. Etwas Besonderes ist in deiner Art. Es dich leicht erkennen lässt, zu wem du gehörst, wer du bist. Tiefschwarze Punkte deinen Rücken zieren. Mit dieser Anzahl ist nicht jeder deiner Gattung bestückt. Es auch nicht, wie viele gedacht, für dein Alter steht.

Wenn man dich auf den ersten Blick sieht, glaubt man nicht, dass du ein Künstler der Lüfte bist. Und trotz deiner Größe und deinem Gewichtes in den Himmel steigst. Den Panzer in der Mitte geteilt, nach außen gestreckt, deine Flügel frei. Ein schneller Rhythmus deiner Schwingen beginnt, dich in die Höhe trägt. Schwebst nun mit einer Ruhe durch die Luft. Angezogen von der Farbenpracht, der Blüten am Boden. Die dich besonders angelacht, auf diesen wirst du als Nächstes ruhen. Deine Arbeit tun und selbst dabei verwöhnen.

Nur für dich und deiner Liebsten sind die schwarzen Punkte auf deinem Rücken zum Entzücken. Sie euer Bündnis sind, das der Erkennung auch in der Zukunft dient. Eine Bindung, die etwas sehr Schönes ist. Ihr in der Zukunft zusammen fliegt, über die Blütenpracht, die sich auf dem Festland erstreckt. Immer wieder etwas gemeinsam entdeckt auf der Reise, die ihr fortan zusammen fliegt.

Kategorien
Gedichte

Schubladen

Der erste Eindruck sich in Sekunden bildet, eingeordnet, sauber und fein in den für ihn vorgesehen Platz. Die Erfahrung entscheidet über diesen verinnerlichten Schritt. Nur kennen wir unseren Gegenüber nicht, dennoch stellen wir unsere Begegnungen in ein eigenes Licht. Wie leicht uns diese Entscheidung fällt, wissen wir doch im Grunde nichts. Sondern leben mit einem Gefühl, dass das, was wir sehen, erfahrungsgemäß auch der Wahrheit entspricht. Täuschen uns unsere Augen, wissen wir wirklich, was wir da sehen? Oder manipulieren wir uns selbst in dieser objektiven Sicht auf Dinge, die uns fremd.

Bleiben auf Distanz, bestimmen unseren eigenen Wert. Wie oberflächlich wir doch sind oder doch nur schützend geführt durch unseren eigenen Instinkt. Der uns vor Gefahren schützt. Nicht jeder ist dazu bestimmt, in unser Leben zu treten, sind wir dabei, schon wieder andere zu werten? Es liegt wohl in unserer Natur, andere zu schätzen, ohne dabei die tatsächlichen Werte zu kennen. Die diese Begegnung vielleicht innehält. Unsere Bewusstsein ist danach ausgerichtet, zu finden, wozu es dem Unterbewusstsein gelüstet, auch wenn es nicht immer im Klaren liegt.

Streben danach, in vollen Zügen zu leben, um der ewigen Suche gerecht zu werden. Verstecken unsere Gedanken und Gefühle. Dass es wirklich Menschen gibt, die uns auch in der Zukunft begleiten, ein wichtiger Teil unseres Leben sind. Interessant, wie verbreitet die Oberflächlichkeit ist. Wünsche uns innerlich, das es anders ist, handeln jedoch jeden Tag auf dieselbe Art und wundern uns, wenn es doch so ist.

Vielleicht fühlen wir uns in diesen Schubladen wohl, bauen sie selbst und werden jeden Tag in welche gesteckt. Ein Blick reicht und die Sekunden in unserer Wahrnehmung erleichtern die eigene Zeit. Lassen selbst nur einen Spalt zum Atmen, einen Schlitz, damit ein wenig das Licht hineinstrahlt. Was wäre es nur für ein Leben, wenn es keine Schubladen mehr gibt. Wir im Freien leben, jeder den anderen als Persönlichkeit sieht.

Kategorien
Gedichte

Tee

Gepflückt im Warmen täglich bescheint, gebettet auf nährreichen Boden, der dich tränkt. Feuchte Luft an deinen Blättern perlt. Tropft herab, auf das nächste fällt. Spiegelt den Glanz, den das Sonnenlicht hinterlässt. Zeigt die Umgebung für einen kurzen Augenblick. Du nicht alleine stehst, dicht an dicht in einem Rudel. Schützend um dich herum, nur kleine Wege liegen zwischen euch. Empfangt täglich Pflege, bis euer Ende naht. Aus der Schönheit gerissen in einem Augenblick, das Licht genommen, in Körbe gefangen und in der Sonne zum Trocknen gelegt.

Deine Feuchtigkeit schwindet, du immer trockener wirst. Das Leben, wie du es kennst, geht vorerst verloren, ein neuer Abschnitt beginnt. Dein Aroma hält sich im Trockenen an dir fest, gewendet, gedreht im Sonnenlicht. Bis auch der letze Tropfen Lebenssaft aus dir weicht. In Säcke gesteckt ihr dicht aneinander liegt. Kein Sonnenlicht ist mehr zu sehen, eine Reise fern der Heimat beginnt. Viele Stunden vergehen, bis das Verschiffen ein Ende hat.

Die Säcke öffnen sich, Licht sticht auf deine trockene Haut. In einen Trichter geschmissen, deine gezupfte Form noch kleiner wird. Geschnitten auf die richtige Größe hin, bis auch du in einen kleinen Beutel passt. Nett verpackt, du erst einmal wieder liegst. Du wartest die ganze Nacht, bis es von Neuem beginnt und ein weiteres Ziel das deine sein wird. Angekommen und verstaut, bis dein großer Moment gekommen ist. Es wird schön über dich gesprochen, Wünsche gestrickt, bis du an der Reihe bist. Diesen Worten gerecht zu werden, ein geschmackvolles Erlebnis zu sein.

Das heiße Wasser steht für dich bereit, deine Aromen aus dir herauszulocken. Du selbst nun der Reiseführer bist. Der nun durch seinen Geschmack von einer fremden Heimat erzählt. Du hast nicht umsonst gelebt, sondern einen Menschen glücklich gemacht. Wenn das nicht ein schöner Grund ist, auf der Welt zu sein.