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Weltmeister 2014 Deutschland

Die schlaflosen Nächte sind nun vorbei,
der Sieger der Nationen ist ausgemacht,
die Trophäe in den Händen der Krieger,
die sich tapfer geschlagen haben,
in einem endlosen Kampf um den Sieg,
das ganze Land war mit von der Partie,
mitgefiebert und außer Rand und Band.

Mit Stolz wird nun der Pokal getragen,
symbolisch für ein ganzes Land,
ein starkes Land, das es allen gezeigt hat,
Bilder wandern über die Kontinente,
in der Welt war das Spektakel zu sehen,
tiefe Gefühle über den Planenten verteilt,
es hat sich gelohnt, hier ist er nun.

Ein Festspiel für das ganze Land,
unaufhaltsam und mit Siegeswillen,
das lang ersehnte Ziel erreicht,
voller Stolz und Würde,
fast als wäre das vorhergesagt,
welch schöner erlebter Moment,
der niemals zu Ende gehen soll.

Die Last ist nun von den Schultern,
jeder neue Schritt einer Feder gleich,
das Ziel ist erreicht für dieses Land,
als beste Mannschaft der Welt gekürt,
ein prunkvoller schöner Augenblick,
für allezeit in der Geschichte steht,
niemals im Lande vergessen wird.

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Gedichte

Butterweich

Die blanke Klinge zieht durch das Fleisch,
außen kross und innen zart und weich,
ein Festmahl, wie es im Buche steht,
man ist auf den Geschmack gespannt,
das Auge isst umgangssprachlich mit,
das zumindest wurde bereits erfüllt,
alles am Tisch warten schon gespannt.

Der Bratensaft rinnt aus allen Poren,
innen rosafarben und perfekt gegart,
jeder Genießer beginnt zu blühen,
einer schönen Frühlingsblume gleich,
die einen schönen Sonnentag erlebt,
nur bei diesem köstlichen Anblick,
der die Herzen höher schlagen lässt.

Abgeschnitten in die dunkle Soße gelegt,
die eine Hälfte ist vollständig zugedeckt,
als blicke man auf eine dunkle Toga,
nur die edelsten Stoffe wurden verwebt,
harmonischer Anblick, der den Teller ziert,
dazu beigelegt ist knackiges Gemüse gelegt,
ein Stück Schwarte darf nicht fehlen.

Die Knödel noch heiß und dampfend fein,
runden die gesamte Komposition ab,
letztendlich zählt jedoch der Geschmack,
der erste Blick hat nicht getäuscht,
es schmeckt, wie es die Augen sahen,
ein vollmundiger Geschmack entfacht,
ein Gedicht, das auf der Zunge zergeht.

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Siegesrausch

Die Erwartungen sind enorm,
die Welt hat die Augen gerichtet,
alles ist gespannt auf den Abend,
der entscheidende Anstoß beginnt,
die Nervosität liegt in der Luft,
es ist soweit, wichtiger Moment,
das Spiel der Spiele beginnt.

Die Minuten werden gezählt,
jeder Einzelne ist angespannt,
viele Blicken kreisen umher,
Einzug ins WM-Finale besteht,
jeder kämpft, so lange er steht,
nur ein kleiner, runder Lederball,
der über Glück und Leid entscheidet.

Der Wille, zu siegen, ist lebendig,
wird gelebt am ganzen Körper,
jede Faser ist darauf abgestimmt,
hat nur noch einen Willen im Sinn,
zu siegen für das eigene Land,
faszinierend die Motivation,
die ungebändigt auf dem Feld steht.

Nervosität und das Land im Nacken,
viele Augen auf einen blickend,
alles dreht sich um diese kurze Zeit,
die alles maßgeblich verändern wird,
die ersten Tore sind gefallen,
so manche Träne bereits verschenkt,
der Freude willens oder dem Leid.

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Ernte in Sicht

Die Saat in der Hand,
weit auf das Feld gestreut,
in der Hoffnung hegend,
dass die Ernte ertragreich ist,
das Dorf mit Leben füllend,
weit über den Horizont hinaus,
die Tage vergehen bis dahin.

Der große Tag ist gekommen,
die Blicke richten sich auf das Feld,
es sprießen die Ranken zum Himmel,
alles steht satt im leuchtenden Grün,
die Tage haben es gut gemeint,
der Samen wurden nicht umsonst,
über die Weiten der Felder verteilt.

Saftig grün, soweit man blicken kann,
die Halme tanzen ein Spiel im Wind,
wie Meereswellen am Küstenstrand,
ein Schauspiel im Wind gespielt,
die Richtung, die eingeschlagen wird,
alles bewegt sich aneinandergereiht mit,
als unruhige Gischt über das Feld.

Der Tag wird kommen, in dem das Grün,
abgelöst wird durch die Reife der Frucht,
die ersehnte Ernte, die bevorsteht,
das Wetter war dafür wohlgesonnen,
riesige Freude macht sich breit,
ein großes Erntefest, das bevorsteht,
welch Glück sich ergibt für dieses Jahr.

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Pinselstrich

Die Borsten gerade aufgestellt,
trocken und weich aneinander,
farblos in die Höhe gestreckt,
eine bunte Zukunft steht bevor,
welch Farbenspiel nun beginnt,
entscheidet der Künstler gleich,
welch Emotion gestrichen wird.

Die Farben liegen schon bereit,
dick und cremig auf einem Brett,
als übersättigte Schnecken,
ganz frisch und glänzend,
gerade erst herausgerückt,
zu einem Häufchen getürmt,
Grundfarben aneinandergereiht.

Die weiße Leinwand steht bereit,
der Pinsel wird in sie eingetaucht,
tief in die Schnecke gedrückt,
ein sattes Rot darf es heute sein,
macht sich gut auf dem reinen Weiß,
ein dicker Streich auf und ab,
Farbe dick aufgetragen, nicht gespart.

Die Ölfarbe wirkt unregelmäßig,
massive Strukturen bilden sich ab,
doch so ist es gewollt, die Unebenheit,
der Pinsel wird wieder eingetaucht,
mit einer anderen Farbe gemischt,
etwas mehr Kontrast geschaffen,
schönes Zusammenspiel, es wirkt.

Noch ein Strich mit satter Farbe,
eleganter Schwung mit Leidenschaft,
noch mehr Farben hinzugezogen,
Zusammenspiel der Kontraste,
hier noch eine feine Linie gezogen,
ein abgerundeter großer Bogen,
rundet das Gesamtkunstwerk ab.