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Gedichte

Pfauenrad

Die Worte, die geschrieben,
die Gedanken verlassend,
sich auf die Reise machend,
ihr Pardon sicher findend,
in ihrer Entfaltung völlig frei,
dem Gegenüber gespannt,
offen und vom Herzen heraus,
getragen über alle Distanzen.

Es keine Hürden vermag,
den sicheren Weg zu gehen,
führend und unaufhaltsam,
zu dem, was bestimmt ist,
angedockt und verbunden,
eine neue Einheit bildend,
fest miteinander verbunden.

Trage die Liebe schleppend,
als Gepäck mit mir führend,
das schöne Antlitz findend,
das die Seele in den Augen,
offen und lieblich trägt,
ohne Scheu und Furcht.

Anschmiegsam und frei,
mit weit offenen Armen,
den wehenden Haaren,
im Wind in alle Richtungen,
zeigend fortan alle Wegen,
die bevorstehend gegangen.

Eine lange Reise hinter sich,
mit Freude und Liebe getragen,
einen sicheren Hafen findend,
der Sturm innerlich getragen,
die Ruhe findend glücklich ist.

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Gedichte

Federleicht

Daunen bestückt,
dem Winter getrotzt,
der Kälte gegenüber,
standhaft und fest,
auch der eisige Frost,
hat keine Chance.

Dick und sehr warm,
rundherum eingepackt,
flauschiges Federkleid,
hüllend von oben herab,
bis hin zu den Spitzen,
wenig bleibt unbedeckt.

Kristallener schöner Frost,
als Sternenkleid verteilt,
weit auf allen Flächen,
Sterne klar schimmernd,
funkelnd im Sonnenlicht,
alles wirkt unbeschwert,
schwerelos und federleicht.

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Stimmgabel

Den Ton treffend,
Schwingungen frei,
den Raum füllend,
frei fliegend umher,
neugierig erkundend,
den Schall tragend,
nichts bleibt stumm.

Wellen, die gleiten,
an Hindernissen vorbei,
in alle Ecken tönend,
und nichts bleibt dabei,
verborgen, unentdeckt,
der Klang der Gabel,
der in das Innere dringt.

Wohl am Gefallen,
die Töne die getragen,
ohne Hindernisse frei,
ihren Weg zum Herzen,
findend und dabei nimmt,
den dunklen Gassen,
die ohne Melodien,
traurig und düster sind.

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Eiszapfen

Hängende Pracht,
Wasser tragend,
im Sonnenlicht,
klar und kalt,
steife Spitze,
nass tropfend.

Zum Schmelzen,
an der Decke,
festgehangen,
im Sonnenlicht,
Freudentränen,
rinnen herab.

Am Körper entlang,
brechen das Licht,
Regenbogenfarben,
begleiten dich,
auf den Weg hinab,
letzter Rutsch.

Bis zur Spitze hin,
den Halt verlierend,
ein tiefer Sprung,
zum Boden hin,
der Kreislauf,
von vorne beginnt.

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Transformation

Spazierend auf der Straße,
alleine durch Lichterketten,
der Markt ist gut gefüllt,
es ist die Zeit gekommen,
für eine Veränderung,
nichts bleibt wie es ist,
Aufgaben verändern sich,
neue Prioritäten gesetzt.

Gefühle bleiben außen vor,
haben keinen Stellenwert,
hindern nur das Vorangehen,
stimme mich selbst ein,
auf einen neuen Fortklang,
meiner inneren Melodie,
sie spielt nur für mich,
Einklang als Noten tragend.

Harmonie in mich kehrend,
meinen Frieden findend,
ein neuer Abschnitt beginnt,
zu lange lagen die Ufer kahl,
nur Ebbe in der ich stand,
die Flut ist bereits zu sehen,
starke Windböen kommen auf,
die Segel sind bereits gespannt.

Fester Stand in einem Boot,
stolz dem Horizont entgegen,
im stürmischen Wind stehend,
die seelische Insel vor Augen,
das Reiseziel beginnen wird,
alles ändert sich was wahr,
ein neuer Lebensinhalt,
den ich bin der Kapitän.